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aktueller Stand der Scheunensanierung

Update 02.07.2017:

Zum Abschluss einige Bilder der letzten Arbeiten an der Scheune.

Update 31.05.2017:

Mit einer Extra-Spende für unsere aktuellen Sanierungsarbeiten, den  Bau des behindertengerechten Besuchertoilettenraums, Sanierung und Entwässerung der Scheune beteiligten sich:

Albersmeier, Frauke

Albersmeier, Irmgard

Bayer, Karsten

Bordanowicz, Anke

Evang. Altstädter Nicolaigemeinde, Bielefeld

Großewinkelmann, GmbH & Co KG

Gütersloh engagiert!

Hanitzsch, Jutta und Dietmar

Hanke, Anette

Hermwille, Doris

Herzig-Kersting, Silke

Herzig-Rother, Yvonne

Hillebrand, Ingrid

Hillebrand, Walburga

Johannknecht, GbR

Jostwerner, Eva

Kathöfer, Tanja

Kattenstroth, Gloria

Krieger, Sarah-Maria

Kuhtz-Böhnke, Dr., Martina

Müller, Maria-Anna und Burchard

Raber, Renate

Reimann, Dr., Manja

Reinke, Astrid und Heinrich

Tier und Mensch e. V.

Ulich Karin, Ernst und Peter

Uxa, Anna-Magdalena

Varnholt, Dr., Rüdiger

 Wagner, Andrea

Weber, Michael

Westfalicon, Fa.

sowie 9 weitere Spenderinnen und Spender

Update 29.04.2017:

Baufortschritte auf dem Tierschutzhof:

Nach einer kurzen Baupause während der Ferienspiele geht es wieder weiter. Die Fliesenarbeiten im Toilettenraum wurden fertiggestellt. Für den Anschluss an die Kleinkläranlage waren umfangreiche Boden- und Facharbeiten durchzuführen. Dabei fand sich ein nicht zugelassenes Elektrokabel im Boden, welches den Computer der Kläranlage mit Strom versorgte. Es musste durch ein Erdkabel mit Schutzrohr ersetzt werden. Die Erdarbeiten gestalteten sich, wie eigentlich immer, wesentlich schwieriger, als erhofft: Offenbar wurde auf dem Grundstück früher Bauschutt vergraben oder wir sind auf alte Gemäuer gestoßen: Riesige Betonblöcke und Steine konnten nur mit schwerem Gerät entfernt werden.

Zum Glück hatten unsere Handwerker die passenden Kontakte bei Fuß und sogleich rückten Schlepper mit Mulde und Radlader an. Drei Muldenfüllungen Bauschutt und mit Steinen versetzter Sand wurden ausgegraben, aufgeladen, abgefahren und in einem Zug auch gleich noch die nötigsten Erdbewegungen erledigt, die für das Einrüsten der Scheune nötig waren. Im Toilettenraum wurden bereits einige Armaturen eingebaut, Toilettenspülung und Wasserhahn laufen bereits. Auch die Entwässerungsrinne zum Schutz der Scheune konnte bereits ein großes Stück lang verlegt werden.

Für Django und Tilly – unsere begnadeten Gärtner, die bei den Erdarbeiten bereits seit einem Jahr wesentliche Vorarbeit geleistet hatten – aber auch für Minni und Co. waren es harte Tage, denn sie konnten nicht stundenlang frei im Garten toben, weil immer wieder Tore offenstanden. Lina, die wegen einer Wunde am Rücken derzeit Halskragen tragen muss, und Murphy hatten abends, wenn die Tore wieder dicht waren, viel Spaß auf der Baustelle. Django und Tilly hingegen blickten, in Anbetracht der geballten Maschinengewalt, kurzzeitig irritiert drein, so als wollten sie fragen, ob denn nun all ihre eigenen Bemühungen in Sachen Gartengestaltung gar nichts mehr wert seien. Wir konnten sie beruhigen. Es ist doch eine gute Sache im Sinne des Tierschutzes, dass starke Maschinen heutzutage die Arbeit übernehmen, unter der früher Tiere sehr gelitten haben. Aber bei der lebendigen Gestaltung unserer „Gartenanlage“ setzen wir natürlich auch künftig auf die engagierte und kreative Mitarbeit unserer Tier-Freunde!

Nun ist erst einmal wieder Baustopp bis nach der Tierschutzlehrertagung am kommenden Wochenende. Danach wird die Straßenwasserumleitung zu Ende gebaut. Dann müssen wir unsere Anstrengungen, das Geld für die Baumaßnahmen zusammen zu bekommen, noch einmal intensivieren, um auch die Außenmauern der Scheune sanieren zu können.  

Update 10.04.2017:

Unterbrechung der Baumaßnahmen wegen dringender
Ferienspiele in Kooperation mit dem FB Jugend und Bildung, Gütersloh.

Update 04.04.2017:

In den letzten Tagen wurden die Wand fertig gemauert und teilweise verputzt,
Wasser- und Abwasserleitungen, sowie Stromkabel im Raum verlegt, der
Toilettenkasten eingebaut und eingemauert und nach einigen Komplikationen
konnte auch die Tür aus dem Baumarkt eingepasst werden.

Update 29.03.2017:

Andrea streicht die Toilettentür, ein Handwerker und Heinrich
arbeiten an der Rückwand des Toilettenraums, in der Scheune ist Bauchaos,
Baumaterial wird geliefert, Lina hilft mit und gibt die Kommandos und Murphy
sammelt ein, was andere liegen lassen.

Update 20.03.2017:

Erste Etappe der Baumaßnahmen begonnen

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Früher wurde das Abwasser aus dem WC zusammen mit der Gülle aus der Tierhaltung in die Güllegrübe unter dieser Betonplatte geleitet. Der Landwirt brachte den Inhalt der Güllegrube dann auf seinen Feldern aus. Die Toilette ist schon lange defekt und stillgelegt.
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Die Sammelbecken einer alten Kleinkläranlage unter Gulli Nr. 1 und 3 sind stillgelegt. Unter Gullideckel 2 befindet sich die aktuelle Kleinkläranlage des Hofes. An diese muss tief durch das Erdreich eine 8-10 Meter lange, noch zu schaffende Abwasserleitung vom WC gelegt werden. Die Kleinkläranlage muss seitlich mit einer Kernbohrung versehen werden, damit das Abwasserrohr hier angeschlossen werden kann.
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Der Toilettenraum muss vom übrigen Scheunenraum abgetrennt werden, dazu muss die Wand bis zur Gegenseite zugemauert werden. Die Tür mit einer Mindestbreite von 90 cm, beidseitig zu entriegeln, wird dort eingebaut, wo sich jetzt die Folie mit den Querlatten befindet. Der Raum behält eine Breite von 1,50 m, sodass sich ein Rollstuhlfahrer darin gut bewegen kann.

Die behindertengerechte Toilette mit Haltegriffen wird im hinteren Bereich an der Außenwand eingebaut. Die hinten sichtbaren maroden Leitungen müssen entfernt und neue gelegt werden. Die Wasserversorgung vom Hauptgebäude muss hier hergeleitet und angeschlossen werden. Damit das Wasser im Winter nicht einfriert, wird eine kleine Elektroheizung installiert. Für die Beleuchtung des Raumes müssen Leitungen verlegt werden. Um Geld für eine Lüftungsanlage zu sparen, erhält die Tür ein klappbares Oberlicht.
Während viele Arbeiten auf unserem Hof in der Vergangenheit auch durch Laien gemeistert werden konnten, so haben wir z.B. gerade ein großes Stalltor selbst gebaut, sind die meisten Arbeiten an dem Toilettenraum nur durch Fachbetriebe zu erledigen.

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Weitere Baumaßnahmen:
Einbau eines behindertengerechten Waschbeckens mit Haltegriff
Elektroinstallation, Fliesen
Malerarbeiten

Die "Tür" ist bisher noch eine Attrappe. Hier muss eine 90cm breite behindertengerechte Tür eingebaut werden, die von außen und innen zu öffnen und mit einem Oberlicht für die Lüftung versehen ist.
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Vor Beginn der Bauarbeiten musste zunächst das Materiallager umziehen. Links: Reste der abgebrochenen Wand vor dem maroden und zu kleinen Toilettenraum.

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Bisher haben wir noch keine Förderung für die ebenfalls nötigen Fassadenarbeiten. Diese sollen aber möglichst im Mai und Juni vorgenommen werden. Starten können sie in jedem Fall erst nach dem Frühlingshoffest (21. Mai), da die Scheune dafür 4 Wochen eingerüstet werden muss.

Die Entwässerungsrinne, die verhindert, dass die Scheune bei starken Regen unter Wasser steht, soll bereits vorher, in den nächsten Wochen, gelegt werden.

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