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Beratung über den Bürgerantrag „Kirmes ohne Ponys“

Am Montag, den 19. September, beriet der Umweltausschuss der Stadt Gütersloh über unseren Antrag für Ponykarussells keine Bürgerflächen zu vermieten. Zuvor hatten wir mit einer weiteren Demonstration auf dem Rathausvorplatz noch einmal auf Mängel und Intransparenz amtstierärztlicher Kontrollen und einseitige Recherche der Stadt aufmerksam gemacht.

Auch »Die Linke« kritisierte mangelhaftes Faktenwissen und argumentierte mit Beschlüssen, bei denen sich Städte nicht von den Drohungen der Karussellbetreiber einschüchtern ließen. In keinem Fall sei es zu einem Prozess gekommen.

Nur BfGT äußerten sich für das Ponykraussell. Von CDU und UWG kamen klar negative Bewertungen. Im Ergebnis war man aber der Auffassung es gebe Schlimmeres und man sei für diese Angelegenheit nicht zuständig. Die Entscheidung solle den Eltern bzw. dem Bund überlassen bleiben.

SPD, Die Grünen und Die Linke hingegen standen geschlossen hinter unserem Antrag.

Es wurde deutlich, dass fast niemand der Anwesenden der Auffassung war, dass die Ponys auf der Kirmes weiter leiden sollen. Aber die aus unserer Sicht mangelhafte Beschlussvorlage der Stadt verbreitete so massive Angst vor einem Prozess, dass einer extrem knappen Mehrheit der Mut fehlte unserem Antrag zuzustimmen.

Trotz der nahezu einhellig negativen Stellungnahmen zum Ponykarussell wurde unser Antrag mit sieben gegen acht Stimmen abgelehnt.

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