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Ponykarussell – was war und wie es weitergeht

Mit einer Stimme Vorsprung gegen unseren Bürgerantrag will die Stadt Gütersloh weiterhin Ponyleid auf der Kirmes unterstützen und dafür unsere Bürgerflächen vermieten.

Diverse Informationen, die wir in unendlichen Stunden zusammengetragen hatten, wurden von der Stadtverwaltung ignoriert, die zugleich selbst offenbar mit wenig Sorgfalt recherchierte.

Die zuständige Referentin sah auch kein Problem darin, dass Amtstierärzte fast nie am Ponykarussell anwesend sind und es absegnen, obwohl sie angebliche Pausen, nächtliche Unterbringung usw. überhaupt nicht kontrollieren und nicht gewährleisten können. Herr Kaiser sei bei ihr gewesen und habe ihr versichert, dass er Pausen usw. freiwillig einhalte. Die Stadtverwaltung Gütersloh baut auf die freiwillige Selbstkontrolle desjenigen, der umso mehr verdient, je weniger er seine Pferde schont.

Da die Beziehung zwischen Stadtverwaltung und Schaustellern anscheinend inzwischen kuschelig geworden ist, müssen wir einen Zahn zulegen, damit die Ponys nicht weiterhin darunter leiden müssen. Wir haben eine im Tierrecht bewanderte Anwaltskanzlei eingeschaltet, um die Rechtmäßigkeit eines Platzverbots gegen uns und einige andere Vorfälle prüfen zu lassen. Wenn man uns künftig vom Kirmesplatz aussperrt, dann ist dem Tierleid Tür und Tor geöffnet, denn Amtsveterinäre und Fachbereich Ordnung finden, dass im Ponykarussell alles gut ist.

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