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Unsere beiden "Wald"-Katzen haben sich inzwischen bei uns "eingenistet" und suchen nun Paten!

Weitere Infos über Molly und Emma gibt's hier ►

"Wald"-Katzen suchen Paten

Stand Mitte Februar 2012

Mittlerweile haben wir nun die vorerst wichtigsten gesundheitlichen Befunde über unsere Waldkatzen beisammen. Wir beobachten, dass die kleine, fast schwarze Emma hin und wieder bei der größeren Nele Schutz sucht. Nele hat mit Emma eher nichts am Hut, greift sie aber auch nicht an. Beide stehen sich nicht so fern, wie es anfangs erschien. Allerdings sind sie sehr ängstlich. Gern als Versteck genommen werden die Innenleben der Sofas oder der Spalt zwischen Küchenschränken, Fußboden und Wand, aus welchem man eine Katze garantiert nur unter Abbau der Kücheneinrichtung wieder heraus bekommt. Sie merken schon: Emma und Nele sind vom Reinke-Badezimmer in die Küche umgezogen - zum Leidwesen von Tom, Jerry und Paul, die derzeit die Nacht auf den Fluren verbringen, da wir keinen Platz haben und die drei die beiden Neuen gnadenlos platt machen. Katzen können echt fies sein...

 
Emma und Nele sind nun gechippt. Ihre massenhaften Parasiten haben zu Blutbildveränderungen geführt, die sich normalisieren werden. Ihre Ohrentzündungen werden behandelt und die Zähne wurden saniert. Beide Katzen sind zu dick, wobei Emma trotz Fettpolstern kaum Muskeln hat. Weniger Futter, dafür ein Dach über dem Kopf, ein Tierarzt und ein paar Untersuchungen und Medikamente wären den Tieren besser bekommen, aber so haben sie immerhin mehrere Jahre überlebt.
 
Emma hat Zähne verloren. Sie ist in deutlich schlechterem Zustand als Nele, obwohl sie wahrscheinlich jünger ist. Sie hat einen Atemwegsinfekt; was aber wirklich schlimm ist, ist ihre Pfotenballenerkrankung: plasmazelluläre Pododermatitis. Sie kann nicht weiter draußen leben. Ihre schmerzhaften Pfoten werden der Grund gewesen sein, weshalb Lina sie trotz Regen und Sturm im Laub liegend aufspürte. Die aufgetriebenen Ballen sind oft extrem schmerzhaft. Es kann sein, dass die Erkrankung bei Wohnungshaltung bzw. wenn Emma keine rauen Baumrinden hochklettern muss, beherrschbar und vielleicht auch chirurgisch anzugehen ist.
 
Emma hat umfangreiches Narbengewebe im Nabelbereich, Nele massive Zubildungen, weshalb wir davon ausgehen, dass sie kastriert sind. Die Blutuntersuchungen lieferten keine Hinweise auf eine  Infektionskrankheit, weshalb die beiden nun bei Meerschweinchen in der Küche sind. Sie können geimpft werden.
 
Wir platzen mal wieder aus allen Nähten. Cäsar, Tom, Paul und Jerry sind sauer, weil ihre Küche besetzt ist. Bitte helfen Sie mit, ein gutes Zuhause für die Waldkatzen zu finden. Und helfen Sie uns bitte, damit wir auch künftig jeden Tag etwas für die Tiere besser machen können.
Es ist ganz einfach: Werden Sie Mitglied, helfen Sie aktiv, fördern Sie unsere Aktivitäten mit einem regelmäßigen selbst gewählten Betrag oder einer einmaligen Spende oder denken Sie bei Ihrem Vermächtnis auch an die Tiere. Danke allen, die uns bereits helfen. Ohne Sie im Rücken hätten wir das Wagnis „Waldkatzen“ nicht eingehen können – und wir können es auch nicht allein zu Ende bringen.

Stand Ende Januar 2012

Emma und Nele

Mit einiger Mühe gelang es uns, die beiden alten obdachlosen Katzen, die Lina in einem Wald aufstöberte, einzufangen.

Emma ist die schwarze, ist sehr ängstlich udn sucht bisweilen Schutz bei Nele.

Nele, die große, ist zwar auch ängstlich, sucht die Nähe von Emma aber nicht. Beide sind extrem schmusebedürftig und umkompliziert im Umgang. Sie haben es verdient, nachdem sie jahrelang unter freiem Himmel im Wald leben mussten, jetzt im Alter doch noch wieder ein trockenes und warmes Plätzchen bei Menschen zu erhalten. 

Da bei uns selbst die flure mit Samtpfoten besetzt sind, möchten wir Emma und Nele in gute Hände vermitteln. Tel: 05241-238467.

Januar 2012

WaldkatzeIn dem Wald, wo unsere Hunde täglich bewegt werden, leben zwei obdachlose alte Katzen. Sie liegen im Laub mitten im Regen und Lina wäre fast draufgetreten! Ich konnte bis jetzt in Erfahrung bringen, dass sie einem alten Ehepaar gehörten, bei dem sie auch ins Haus konnten. Irgendwann waren die alten Leute weg und die Katzen wurden von den neuen Hauseigentümern vertrieben. Sie werden von Anwohnern unter freiem Himmel gefüttert. Eine Unterkunft ist nicht bekannt. Wir haben als absolute Notinitiative einen alten Kaninchenstall in den Wald gestellt. Der wurde sofort von der einen Katze angenommen, ist aber nicht wasserdicht, es weht nass von vorn und die zweite, augenscheinlich ältere Katze wagt sich nicht hinein. WaldkatzeDer Stall könnte Katzenhasser aufmerksam werden lassen... Wir können die Tiere nicht anfassen, wissen also nichts über ihren Gesundheits- und Wesensstatus. Falls jemand von Ihnen eine Idee hat, wo sie nach der Operation leben könnten, würden wir versuchen, die Tiere mit unseren Fallen zu fangen, untersuchen und ggf. behandeln und kastrieren lassen. Wir würden sie während der Tage der Rekonvaleszenz bei uns im Keller beherbergen, können sie aber nicht behalten. 
 
Wenn Sie für die Lösung des Problems eine Idee haben, melden Sie sich bitte. Tel.: 05241-238467.
 

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