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Die 7 c der Richard-von-Weizsäcker Gesamtschule Rietberg greift an!

Pressemitteilung vom 05. Oktober 2017

Arbeitseinsatz auf dem Tierschutzhof bringt Hilfe und Spaß!

Als der Strom von Siebtklässlern auf den Tierschutzhof floss und Namensschild um Namensschild geschrieben wurde, fragte sich manches Achtung für Tiere-Mitglied „ob wir diese Masse uns unbekannter Jugendlicher inmitten unserer nicht ganz einfachen Tiere mit Handicap wohl bändigen können, so dass alle Beteiligten mittags wohlbehalten und zugleich jede Menge Arbeiten erledigt sind?“  

Als ich gefragt wurde, ob eine 30-köpfige siebte Klasse sich bei uns einen Vormittag lang nützlich machen kann, musste ich erst überlegen, wie das machbar sein könnte. Doch das, was wir dann erlebten, war über jeden Zweifel erhaben! Schülerinnen und Schüler waren überwältigend motiviert, leistungsstark, vernünftig, stellten interessierte Fragen und sie waren aufmerksam und fanden selbst neue Aufgaben, wenn eine erledigt war“, freut sich die Vereinsvorsitzende Astrid Reinke.  

Weil sie Eseln und Pferden schaden, sammelte eine Gruppe drei große Baubottiche ein. Andere entrümpelten einen alten Stall, verstopften seine vielen Löcher und schufen so ein Notquartier für Aenne, Liesel, Charlotte, Henriette und Caruso, eine kleine Hühnerschar, die Sturmtief Sebastian vorübergehend obdachlos gemacht hatte.  

Eine Gruppe baute eine Bretterwand, vier Schülerinnen räumten den Wirtschaftsraum auf. Andere misteten drei Ställe aus. Auch Gartenarbeit stand auf dem Programm: Etliche Büsche wurden umgepflanzt, junge Bäume festgebunden, damit das nächste Sturmtief ihnen nichts anhaben kann. Auch die Tiere selbst kamen nicht zu kurz. Beim Reinigen der Katzenwohnung blieb viel Zeit für Streicheleinheiten. Die Esel Lotta, Mira und Benny wurden rauf und runter gewienert und für die Hunde gab es einen Spaziergang.  

Eine Mutter, deren Kind bei den Ferienspielen von Achtung für Tiere war, hatte die Aktion vorgeschlagen. „Uns ist wichtig, jungen Menschen bewusst zu machen, wie wichtig Engagement für diejenigen ist, denen es nicht so gut geht. Da der Tierschutzhof von Ehrenamtlichen betrieben wird, schien er uns ein lohnendes Beispiel zu sein“, erklärt Frau Schröder. „Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Bei der gemeinsamen Bewältigung vielfältiger Aufgaben haben sie eine Menge gelernt, viel geleistet, sie hatten dabei richtig Spaß und haben Selbstwirksamkeit erfahren“, fügen die Klassenlehrerinnen Frau Ademmer und Frau Temming hinzu.  

Mittags gab es Stockbrot im Tipi und mancher wäre gerne noch etwas geblieben, als die Eltern vor der Tür standen. Zum Abschied übergaben die fleißigen Helfer sogar noch eine dicke Geld-Spende für die Tiere. „Es war eine rundum erfreuliche Aktion“, urteilt auch Schatzmeisterin Yvonne Herzig-Rother.  

Bildunterzeilen:

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Von Gartenarbeit bis Handwerk: Auf dem Tierschutzwird alles gebraucht, hier wwerden Bretter angebracht, damit der Mist höher gestapelt werden kann.

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Vor dem Hundespaziergang gibt Vorstandsmitglied Yvonne Herzig-Rother eine Kurzeinweisung, damit Jugendliche und Hunde wohl behalten wieder zuhause ankommen und die Umwelt hundekotfrei bleibt.

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Das anstrengende Ausmisten der Ställe wurde von Schülerinnen und Schülern ohne Murren schwungvoll erledigt.

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Einige der Jugendlichen kannten sich mit Pferden aus und freuten sich, zur Abwechslung auch einmal die süßen kleinen Zwergesel pflegen zu dürfen.

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Im alten ungenutzten Stall hatte sich mehr angesammelt, als gedacht, aber Dank sehr vieler fleißiger Hände war er ratz fatz leer geräumt, so dass die Hühner am Nachmittag einziehen konnten.

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Ruhe vor dem Sturm: In der frisch sanierten Scheune begrüßt Astrid Reinke die vielen Gäste und erläutert mögliche Arbeiten.

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Vorm Esel- und Pferdestall: Nach getaner Tat sind alle etwas müde, aber zufrieden mit sich selbst und der ganzen Mann- und Frauschaft! Der Verein sagt Danke!

 

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