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Lotta und Murphy reichen Feriengästen Hufe und Pfoten

Pressemitteilung vom 02. September 2017

Tierschutzerlebnisse auf dem Lebenshof – nicht nur für Kinder 

Die Ferienangebote von Achtung für Tiere e. V. lockten Tierfreudinnen und Tierfreunde aller Generationen teilweise von weit her zum Lebenshof nach Varensell. Die Themen reichten vom besseren Verstehen von Hunden, Katzen oder Pferden über die Abschaffung von Tierleid bei Tierversuchen bis zu tierfreundlicher Ernährung.  

Bei den Projekten in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Rietberg und dem Fachbereich Jugend und Bildung Gütersloh ist uns das Lernen mit Kopf, Herz und Hand wichtig“, erläutert Vorsitzende Astrid Reinke. „Schülerinnen und Schüler erfahren, dass es sehr viel Wissen über jede Tierart braucht und täglich viel Arbeit macht, wenn man Tieren ein gutes Leben bieten will. Sie beobachten die Tiere untereinander, erkennen eindrücklich, wie wichtig ihnen Artgenossen sind und dass wir ihre Tier-Freunde nicht ersetzen können.“  

Pferde z. B. brauchten die Sicherheit und die Unterhaltung eines stabilen Herdenverbandes. Manchmal kämen Kinder, die schon lange Reitunterricht bekommen, aber nichts über Wesen und Bedürfnisse von Pferden gelernt hätten. „Sie wissen, wie man ein Pferd sattelt, glauben aber, die großen Tiere würden im Stehen schlafen und auf ihnen zu reiten ersetze Herdenleben und tägliche Freiheit auf einer großen Weide“, das findet die Tierärztin und Tierschutzpädagogin erschreckend „in Anbetracht des gesicherten Wissens über Pferde, denn die Kinder wollen, dass es den Tieren gut geht, mit denen sie ihre Freizeit verbringen.“ Sie saugten Informationen regelrecht auf und erkennten selbst, dass Leckerchen zu füttern ein Käfigleben nicht artgerechter macht.  

Die Einladung zum Tierfreundefrühstück wurde generationenübergreifend und überregional angenommen. „Neben bio-veganen Leckereien gab es viele Informationen, Kontakte und Gespräche zu zentralen Tierschutzproblemen und Bildungsprojekten“, bilanziert Vorstandsmitglied Yvonne Herzig-Rother. Sie freut sich über das Interesse von Kindern und Erwachsenen und Feedbacks wie: „Toll, dass wir so viel über Tiere gelernt haben; danke, dass wir den Tieren so nahe kommen durften; die Tiere haben hier ein sehr gutes Leben; ich finde schön, dass ihr so liebevoll mit den Tieren umgeht; hier ist es so schön…“ Herzig-Rother: „Viele Menschen wollen ein gutes Leben für Tiere. Gleichgültigkeit gegenüber Tierleid liegt nicht in unserer Natur, sondern entwickelt sich nur, wenn wir nicht sensibilisiert und informiert werden.“  

Bildunterzeilen:
588 Beste Freunde: Maya und Cocker Murphy.
661 Beste Freunde: Lukas und Benjamin.
437 Beste Freunde: Aggelina im Gespräch mit Lotta, im Hintergrund grast Benjamin
717 Beste Freunde: von links: Vivien mit Spaßmacher Murphy, Henrieke und Rabea mit Lina.
416 Keine Angst vorm großen Hund: Rabea mit Schäferhündin Lina.
305 Balu erfuhr schon als ganz junges Pferd Gewalt durch ehrgeizige Reiter. Jetzt, mit 21 Jahren, vertraut sie Menschen und geniest Anna-Lenas Streicheleinheiten.
729 Dass tierfreundliche Speisen so lecker, vielseitig und gesund sein können, zauberte so manchem Frühstücksgast ein Lächeln aufs Gesicht!
742 Generationentreffen auf dem Tierschutzhof: Familie Karnowsky-Brucker kam sogar von Dortmund angereist, um Lotta persönlich die Hufe zu schütteln!
094 Groß geschrieben: Lernen mit Kopf, Herz und Hand. Während der Pappmache-Esel an Gewicht zunimmt, schätzen die Kinder Wasser- und Heubedarf eines Pferdes. Vergleiche mit ihrem Körpergewicht oder Dingen des täglichen Lebens machen die Zahlen einprägsam.
429 Gruppenbild mit lebenden Modellen. Die Varenseller Dorfmusikanten aus Pappmache sind nicht ganz fertig geworden, aber ein guter Anfang ist geschafft!
688 Die Jugendlichen lernen, dass kein Tier wie das andere ist. Cocker Murphy ist von Beruf Spaßmacher, Schäferhündin Lina mag Menschen deutlich lieber als andere Hunde. Bei allen Projekten freundeten Menschen und Tiere sich schnell an.
377 Anna-Lena reicht Benjamin auf dem gemeinsamen Spaziergang eine kleine "Wegzehrung"!
585 Robin, links und Lukas hatten viel Geduld beim Spielen mit den Katzen - hier mit dem ehemals heimatlosen und fast verhungerten Max III.
798 Esel sind sehr überzeugend: Susanne Myller wurde noch am selben Tag Mitglied bei Achtung für Tiere.
 

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