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"Gütersloh engagiert" fördert Achtung für Tiere

Die aufwendige und lebenslange Versorgung unserer Tiere mit Handicap bereitet uns durchgehend finanzielle Sorgen. Diejenigen Tiere, für die wir Teilpaten gefunden haben, bilden die deutliche Minderheit. Öffentliche Zuschüsse oder Einnahmen aus Tiervermittlung erhalten wir aber auch nicht.  Immer wieder springen einige Mitglieder finanziell in die Bresche, soweit es ihnen möglich ist. Trotzdem werden wir künftig weniger Tiere versorgen  können.

Diese Vorrede ist wichtig, um zu verstehen, warum die Hilfe bei Druckkosten für uns von so außerordentlicher Bedeutung ist. Wir können so selbstverständliche und wichtige Dinge wie den Druck von Info- und Unterrichtsmaterialien ganz einfach aus eigener Kraft gar nicht zusätzlich bewerkstelligen. Kleine Mengen Infoblätter für aktuelle Aktionen drucken wir deshalb an den heimischen Computern aus. Deshalb haben wir uns auch unheimlich gefreut, dass der Druck unserer Weihnachtswünsche der Tiere und des ersten Jugendflyers von der StadtKirchenArbeit Bielefeld in perfekter Druckqualität gesponsert wurde. Nun haben wir aus einer anderen Richtung noch einmal große Hilfe erhalten. 

„Gütersloh engagiert“ fördert durch von Schülerinnen und Schülern erarbeitetes Geld gemeinnützige Projekte, von denen wiederum Jugendliche profitieren sollen. Wir haben uns mit Entwürfen für Tierschutz im Unterricht beworben und tatsächlich eine Förderung für die Druckkosten von acht Unterrichtsreihen erhalten. Damit steht der Tierschutz gleichberechtigt neben drei anderen Projekten, einem für Kinderschutz, einem für Jugendschutz und einem zur Verkehrserziehung. Wir finden es großartig, dass die Schülerinnen und Schüler vom Jugendparlament bei der Auswahl ihrer Spendenziele auch an die Tiere gedacht haben. Die Behandlung von Tierschutzthemen im Unterricht dient in idealer Weise Kindern, Jugendlichen und Tieren.

Unsere Unterrichtsreihen werden Schülerinnen und Schülern einen von menschlichen Eigeninteressen unabhängigen Blick auf den Umgang mit Tieren ermöglichen. Auf dieser Basis können sie dann selbst entscheiden, ob sie diese oder jene Art der Tiernutzung akzeptieren wollen.

Mit dieser grandiosen Förderung können wir zwar weder Futter noch Tierarztrechungen bezahlen. Doch ohne sie könnten wir unser Unterrichtsmaterial niemals drucken lassen!

Schülerinnen und Schüler haben alle Möglichkeiten, das Leben von Tieren positiv, aber auch negativ zu beeinflussen. Durch die Hilfe aller Beteiligten von Gütersloh engagiert und die Entscheidung des Jugendparlaments können wir nun nachhaltige Informationen liefern und so etwas für viele Tiere tun.

Die Anerkennung durch die Jugendlichen wird uns Ansporn sein, die Materialien so schnell wie möglich fertigzustellen. Vielen Dank!

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