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Achtung für Tiere bei der Kinder-Uni in Erding und Dorfen

Die Schatzmeisterin von Achtung für Tiere, Dr. Martina Kuhtz-Böhnke, Tierärztin, Tierschutzlehrerin und selbst Mutter von zwei Kindern, ergriff die Möglichkeit, im Rahmen der Kinder-Uni in Erding und Dorfen Grundschulkindern einen Einblick in das Thema Tierschutz zu geben. In ca. 50 deutschen Städten gibt es Kinderunis. Hier soll Kindern Wissenschaft einfach und verständlich vermittelt werden. Ziel ist es, Kinder für Wissenschaft zu begeistern und gleichzeitig an den Hochschulen mehr Verständnis für die Wissensvermittlung zu wecken. Oft werden die Vorlesungen für Kinder im Grundschulalter angeboten. Die Referenten halten ihre Vorträge ehrenamtlich.
 
Unter der Überschrift „Warum hat Salami etwas mit dem Regenwald zu tun?“ erläuterte die Tierärztin aus dem Achtung für Tiere-Vorstand die Problematik der landwirtschaftlichen Tierhaltung in Verbindung mit der Abholzung des Regenwaldes zum Futtermittelanbau. In Erding hörten ca. 90 Kinder gespannt zu, wie das Regenwaldmädchen Camilla von lauten Sägegeräuschen im Wald erschreckt wurde, und wie leid ihr die Schweine tun, die mit Soja aus ihrem Regenwald gefüttert werden. Trotz der für Grundschüler späten Stunde von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr blieben die Kinder bis zum Schluss aufmerksam und interessiert und stellten viele Fragen.
 
In Dorfen ließ es sich mit etwa 15 Kindern intensiver diskutieren. So wurde die Frage laut, warum Politiker den Bau neuer enger Schweineställe unterstützen, obwohl die Schweine in dieser Haltung sichtlich leiden. Recht schnell fielen von Seiten der Kinder die Begriffe vegetarisch und vegan. Einige meinten, dass es aber doch nicht gesund sei, so gar kein Fleisch zu essen. Andere aber kannten Kinder, die vegetarisch leben und dabei kerngesund sind. Die neunjährige Celina möchte versuchen, jetzt weniger Fleisch zu essen, wenn das gesund ist und den Tieren und dem Regenwald hilft. Der 8-jährige Jan sagte: „Es ist ungerecht, dass die Schweine so eng gehalten werden, weil sie ja eigentlich schlauer sind als Hunde und Katzen, die frei herumlaufen dürfen“. Wir hoffen, dass die Diskussionen in der Schule und im Freundeskreis der Kinder weitergeführt werden.
 
Durch den intensiven persönlichen Einsatz aktiver Tierfreundinnen und Tierfreunde kosten uns Informationsveranstaltungen wie dieser besondere Beitrag im Rahmen der Kinderuni kaum Geld, sondern hauptsächlich Zeit und Kraft. Die Versorgung der Schützlinge von Achtung für Tiere, die untrennbar zu unserer Aufklärungsarbeit dazugehört, ist hingegen nicht nur arbeitsintensiv, sondern auch kostspielig.
Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende dabei, dass wir auch in Zukunft die praktische Rettung von Tierpersönlichkeiten mit unserem Einsatz für einen fairen Umgang mit allen Tieren verbinden können.
 

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