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Tierversuche - grausam und sinnlos

Am Samstag, den 28.04.18, hielt der Verein Achtung für Tiere e. V. in der Gütersloher Fußgängerzone eine Mahnwache ab. 30 Personen gedachten der fast 3 Millionen Tiere, die jedes Jahr in deutschen Laboren leiden und sterben. Auch ganz in der Nähe, an der Uni Bielefeld, würden grausame Tierversuche gemacht. Die Universität ignoriere konsequent Anfragen des Vereins nach ihren Tierversuchen.

Die Mahnwache fand statt anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche am 24. April. „Hunde, Katzen, Pferde, Kaninchen, Eulen, Fledermäuse…nahezu keine Tierart bleibt verschont. Indem Tierexperimentatoren ihre Versuche als „Grundlagenforschung“ deklarieren, steht ihnen der Weg zu jeder noch so abstrusen Tierquälerei offen. Einen Nutzen müssen sie nicht nachweisen“, erläutert Vereinsvorsitzende und Tierärztin Astrid Reinke.

Das zentrale Motiv der Aktivisten war „Was du nicht willst, das man dir tu´, das füg´ auch keinem anderen zu“! Entlang der Berliner Straße bauten sie eine beachtliche Kette von Menschen und Elementen auf. Die Jugendgruppe hatte einen Zwangsapparat, der Tiere bewegungsunfähig macht, nachgebaut, in dem ein Mitglied zwei Stunden festgeschnallt ausharrte. Andere sperrten sich in einem Tierkäfig ein. Ein Müllsack voller Stofftiere demonstrierte, dass die Tiere nach ihrem qualvollen Leben als Müll entsorgt werden.

„Die Bundesregierung erlaubt extrem grausame Versuche, obwohl diese nach EU-Recht verboten gehören“, kritisiert Mitglied Karsten Bayer. So würde z. B. dokumentiert nach welcher Zeitspanne Tiere bei verschiedenen Temperaturen, Sauerstoff - und Kohlendioxidkonzentrationen erstickten. Anderen würde ihr Darm zerstochen, der austretende Darminhalt eine extrem schmerzhafte Entzündung verursachen und dann die Todesrate ermittelt. „Tierversuche sind grausam und sinnlos,“ sagt Bayer, „ich möchte nicht von Ärzten behandelt werden, die Tiere quälen. Übrigens: von 100% im Tierversuch erprobten Medikamenten fallen 95 % bei Tests an Menschen durch, haben Untersuchungen in den USA ergeben. Die Bundesregierung untersucht solche Dinge lieber gar nicht erst.“

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