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Zum zweiten Mal "Gute Geschäfte" für die Tiere

Bei der diesjährigen Gütersloher Version von „Gute Geschäfte“ haben wir wieder Kooperationspartner für vielversprechende Projekte gefunden. Es war unsere zweite Teilnahme an dem „Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige“, bei dem statt mit Geld mit gegenseitiger Hilfe gehandelt wird.
 
Zweite Teilnahme am Marktplatz für Unternehmer und GemeinnützigeBereits bei der Premiere, 2010, konnten wir hilfreiche Kontakte knüpfen. So tauschten wir die Ausstellungsfläche in einem Schaukasten gegen Tierschutz-Ferienspiele, eine Vereinsberatung gegen eine Infoveranstaltung usw. Diesmal kamen wir mit Tierkostümen als Hase und Dalmatiner „verhübscht“ ordentlich ins Schwitzen. Aber was tut man nicht alles für die Rechte der Tiere, man macht sich zum Kasper, lässt sich schweißtriefend  fotografieren (siehe Presseartikel >>) und baggert fremde Firmen und Vereine an…
 
Achtung für Tiere versorgt Hunde und Katzen mit Handicap, doch hört der Tierschutz-Gedanke für uns nicht bei populären Tierarten oder an der Landesgrenze auf. Wir beleuchten lieb gewonnene menschliche Traditionen, die für Tiere mit Leiden und Tod verbunden sind. Dabei ist uns bewusst, dass wir selbst auch vielfältig in Tierleid verwoben sind. Der erste Schritt, ein Unrecht abzuschaffen, ist, es sich bewusst zu machen, auch wenn wir selbst dabei nicht gut wegkommen und nicht in der Lage sind, es sofort zu beenden. Dabei wollen wir uns der Gesellschaft und der Politik nicht entziehen, sondern hier Positives für Tiere bewirken.
 
Bisweilen stellen wir fest, dass Menschen gegenüber dem ganzheitlichen Tierschutzgedanken, der sich nicht auf Hunde und Katzen beschränkt, Ängste beschleichen. So fanden einzelne Personen unsere Überlegungen zum fairen Umgang mit allen Tieren zwar nachvollziehbar, fürchteten jedoch durch eine Kooperation jene Kunden oder Spender zu verlieren, die traditionell erlaubte Tierquälerei befürworten. Wer sicher in einem tierleidfernen Angestelltenverhältnis sitzt, kann sich tatsächlich leichter und gefahrloser für Tiere engagieren, als jemand, der dadurch seine Existenz gefährdet.
 
Wie dem auch sei – ganz offensichtlich sind unter dem Strich immer mehr Menschen, Unternehmen und Vereine für die Interessen der Tiere offen. Großen Anteil haben daran die vielen Bücher und Filme über Tierethik und Tierrechte, die in den letzten Jahrzehnten erschienen sind aber natürlich auch wir Tierfreundinnen und Tierfreunde, die wir den Tieren auf vielfältige Weise unsere Stimme geben.
 
Nachdem wir unsere Vereinbarungen sicher unter Dach und Fach gebracht hatten, stellten wir schnell noch ein paar lockere, aber nicht minder interessante Kontakte her. Leider mussten wir das entspannte Beisammensein verfrüht verlassen – unsere Tier-Freunde warteten. Als wir beschwichtigten, wir würden uns ganz unauffällig absetzen, rief das erhebliche Heiterkeit hervor – wir hatten unsere Kostümierung verdrängt…

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