Achtung für Tiere e.V. :: Newsletter

Achtung für Tiere e.V.

Für Freunde in Not

 

Newsletter Dezember 2010

»Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.«

 

Albert Schweitzer

 

 

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

soeben haben wir unseren Winterrundbrief 2010/2011 fertiggestellt. Der Rundbrief informiert satzungsgemäß unsere Mitglieder, zusätzlich aber auch UnterstützerInnen, zweimal jährlich in abgekürzter Form über die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen der Vereinsarbeit. Um Kosten zu reduzieren, versuchen wir auch den Winterrundbrief, soweit es geht, per Mail zu versenden. Um auch diejenigen auf dem Laufenden zu halten, die nicht im Internet unterwegs sind, kopieren oder drucken wir nur ein begrenztes Kontingent.

Vieles im Winterrundbrief wird Newsletterlesern bekannt sein. Aber es gibt auch Neues: Zum Beispiel die Unterhaltung von Heinerlein und Balu oder die Selbstauskünfte unserer Tier-Freunde. Auch unsere Aktivitäten und Erlebnisse um die Gastspiele von Circus Krone haben wir im Rundbrief zusammengefasst. Und Sie finden dort ein tierleidfreies Weihnachtsmenü. Bei Interesse finden Sie den
Winterrundbrief hier.

Wir danken Ihnen allen für Ihr Interesse an der Arbeit von Achtung für Tiere, Ihre vielfältige Unterstützung bei den zahlreichen Aktionen im ausklingenden Jahr und der ganz alltäglichen Tierschutzarbeit. Wir freuen uns auf ein arbeitsreiches Jahr 2011.

Doch erst einmal wünschen wir den Tieren, Ihnen und uns eine friedliche Adventszeit, oder um es noch einmal mit Albert Schweitzer zu sagen:

»Lieber Gott, schütze alles, was Odem hat, bewahre es vor allem Übel und lass es ruhig schlafen.«

 

In diesem Newsletter:

Geschenktipps

Weihnachtsaktion

Lina

Paulchen in der Zeitung

Trend zu tierversuchsfreier Forschung

Giftigkeitsprüfung von Muschelfleisch

Benefind

Termine

Mithelfen

Alle bisherigen Newsletter finden sich im Archiv

Verschenken Sie Hilfe für Tiere

Angeregt durch eine Tierfreundin gibt es bei Achtung für Tiere nun nicht nur Geschenkpatenschaften, sondern auch einmalige Geschenk-Spenden. Mit einem solchen Geschenk können Sie dreifach Gutes tun: Sie helfen Tieren mit Handicap, lassen eine Tierfreundin/ einen Tierfreund daran teilhaben und machen auf Tierschutzprobleme aufmerksam.

Sie können ein bestimmtes Tier für Ihre Geschenk-Patenschaft oder -spende auswählen oder die Tiere, die bei uns bis an ihr Lebensende versorgt werden, »im Ganzen« unterstützen. Oder Sie spenden ohne Zweckbindung und ermöglichen uns damit, Ihre Hilfe dort einzusetzen, wo sie am nötigsten ist. Die oder der Beschenkte erhält dann eine Urkunde. Paten bekommen, wie Mitglieder und UnterstützerInnen, unsere Rundbriefe, Einladungen zum Sommerfest und anderen Veranstaltungen und können die Tiere natürlich besuchen.

Hier geht´s zum Formular für eine Geschenkpatenschaft oder einen Weihnachtsgruß.

 

 

Weihnachtsaktion

Unsere Weihnachtswunschaktion ist angelaufen. Es steckt sehr viel Arbeit darin und die Kränze sind wirklich schön geworden. Wir hoffen in diesem Jahr auf einen Erfolg. Darum bitten wir auch Sie herzlich, sich zu beteiligen und uns, wenn möglich, am 19. Dezember zu besuchen. Lesen Sie hier alles über unser »Pilotprojekt«!

Lina

Wir möchten Sie aktuell über Lina ins Bild setzen. Linas Spielfreude ist inzwischen eine geteilte Freude: Sie hat mit Bilbo die Spielregeln für gemeinsames Toben ausgehandelt.
Sehen Sie selbst …!

Ihre wiederkehrende Hauterkrankung hat sich als Demodikose, welche auf eine Schwächung des Immunsystems zurückgeführt wird, herausgestellt. Lina ist ausgesprochen lebenslustig, spiel- und bewegungsfreudig, lahmt aber natürlich ständig. Für ihre vielfältigen Untersuchungen und Behandlungen sind bislang leider keine Spenden eingegangen. Wir hatten so kurz nach unserem letzten Notruf auch nicht ernsthaft damit gerechnet. Die wenigsten haben eine Gelddruckmaschine zuhause.

Wir suchen für Lina immer noch eine Schäferhund-erfahrene Person, die keine Katzen beherbergt. Bis jetzt hat aber leider noch niemand Kontakt zu uns aufgenommen.

Wir haben auch noch keinen anderen Verein gefunden, der sie geeignet unterbringen könnte. Sie in einen Zwinger zu sperren, ist keine Lösung.

Wir können Linas Probleme alleine nicht lösen, möchten sie aber auch keinem ungewissen Schicksal überlassen, denn sie ist, wie alle Tiere, liebenswert und schuldlos an ihren Problemen. Leider können wir nicht zaubern und kurzfristig einen Hof mit mehr Platz sowie einen Lottogewinn zur Behandlung ihrer Krankheiten aus dem Boden stampfen. Auf dem beengten Raum hier mitten in der Stadt ist das Zusammenleben mit den Katzen auf Dauer vielleicht nicht möglich und die Lautstärke dieses lebenslustigen wie bellfreudigen Tieres könnte mittelfristig die Nachbarn auf den Plan rufen.

Linas Beschwerden werden derzeit täglich mit Medikamenten behandelt, die ihre Beschwerden aber nur lindern können. Auch der Verein Menschen für Tierrechte Würzburg tut für Lina, was in seiner Macht steht. Aber auch dort weiß man sie derzeit nicht unterzubringen und wie die Kosten für ihre Behandlung aufgebracht werden können.

Es gibt noch sehr viel zu tun und Lina braucht mehr Zeit, als wir erübrigen können. Wenn jemand von Ihnen in der Nähe von Gütersloh wohnt und Zeit und Lust hat, Fährtenarbeit und ähnliche Dinge, die ihre Gelenke nicht belasten, mit ihr zu üben, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Sie würden ihr einen großen Gefallen tun.

Paulchen in der Zeitung

Im Kreis Gütersloh hat mal wieder ein Jugendlicher Tiere grausam zu Tode gequält. Wir nahmen das zum Anlass für einen Leserbrief. Außerdem wurde die Pressemitteilung über Paulchens Schicksal und das eines anderen Katzenbabys, welches man auf einem Reiterhof sehenden Auges hat sterben lassen, aufgegriffen.

Trend zur tierversuchesfreier Forschung in den USA

US-amerikanische Institutionen kooperieren für eine bessere Wissenschaft ohne Tierversuche.

Giftigkeitsprüfung für Muschelfleisch künftig ohne Mäuse

300.000 Tiere pro Jahr gerettet

Ärzte gegen Tierversuche informieren über die Ankündigung der EU-Kommission, eine seit langem bewährte tierfreie Methode zur Giftigkeitsprüfung von Muscheln anzuerkennen.

Der Artikel macht beispielhaft deutlich, dass man in der EU lieber träge jahrzehntelang die qualvolle, veraltete und gefährliche Methode Tierversuch fortführen will, statt sich auf moderne Forschung zu konzentrieren.

Geradezu zwanghaft und mit blindem Aktionismus werden Tieren Gifte einverleibt, um massenhaft neue Chemikalien vermarkten zu können. Im Falle von Katastrophen hat man dann die Tierversuche als Alibi zur Hand. Dabei kann man mit ihnen beweisen, was man will. Man muss den Versuch nur entsprechend konstruieren und schon ist eine Chemikalie im Tierversuch schädlich oder eben gerade nicht. Man denke nur an die Tierversuche mit Bisphenol A, die je nach Versuchsansatz dessen Giftig- oder Ungiftigkeit belegten.

Natürlich ist es ein Fortschritt, dass der alte und extrem qualvolle Test an Mäusen, mit dessen Hilfe man Muscheln auf Giftstoffe untersuchen wollte, durch eine tierfreie Methode abgelöst wird. Doch der lange Weg dahin und der massive Druck, der seitens der Tierversuchsgegner nötig war, macht deutlich, dass die ständig gebetsmühlenartig wiederholte Behauptung der Entscheidungsträger, Tierversuche seien nötig und würden nur gemacht, wenn es keine anderen Methoden gäbe, wahrheitswidrige Lippenbekenntnisse sind.

Muscheln werden häufig als »Meeresfrüchte« zum Verzehr angeboten. Die Bezeichnung ist irreführend, denn Muscheln sind Tiere. Nur vergleichsweise wenigen Menschen ist es ein Genuss, ihr Fleisch zu essen. Statt mit immensem Aufwand jahrzehntelang grausam Tiere zu vergiften, um den Verzehr von anderen Tieren zu ermöglichen, wäre doch nichts einfacher gewesen, als das offenbar gefährliche Muschelfleisch nicht auf die Speisekarte zu setzen.

Benefind

Inzwischen wurden schon über 6400 Klicks für Achtung für Tiere gezählt. Denken Sie bei Ihren Online-Recherchen bitte weiter an uns! Vielen Dank!

Termine

16. und 17. Dezember: Stand auf dem Weihnachtsmarkt, Gütersloh, je 11 - 21 Uhr

19. Dezember: »Bescherung« für die Achtung für Tiere, in der Melanchthonstr. 13 in Gütersloh, 16 - 18 Uhr

2. Februar 2011: Mitgliederversammlung, Melanchthonstr. 13, Gütersloh, 18 Uhr

19. - 21. April 2011: Ferienspiele: Tierschutz-Diplom

30. April 2011: Infostand bei der Demonstration zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche, Hamburg, 10 Uhr ab Gerhart-Hauptmann-Platz


 

 

 

 

 

 

Foto: Hans Snoek / pixelio

Mithelfen

 

Möchten Sie unseren Verein und unsere Projekte aktiv unterstützen? Dazu gibt es viele Möglichkeiten.
 

Wir freuen uns über jeden, der mithelfen will!

 

Wer mehr Geld als Zeit hat, kann mit Spenden helfen die hohen Kosten, die bei der lebenslangen Versorgung unserer Tiere entstehen, zu decken. Spenden ermöglichen uns aber auch größere Bevölkerungskreise über Tierleid und die Möglichkeiten, dieses abzuschaffen, aufzuklären.

 

Vor allem würden wir gerne unsere Arbeit mit und für Jugendliche ausbauen. Auch dabei brauchen wir finanzielle Unterstützung.

Dies gilt auch für die Arbeit mit und für Senioren und insbesondere unser Fernziel »Tierschutzhof: Menschen für Tiere« unter dem Motto »Gemeinsam statt einsam«.

 

Wer mehr Zeit als Geld hat, kann uns mit zuverlässiger und regelmäßiger Hilfe beim Versorgen der Tiere, beim Saubermachen, bei Instandhaltungsarbeiten und bei Organisation, Vorbereitung und Durchführung unserer Aktivitäten (Informationsstände, Teilnahme an Demonstrationen, Ferienspiele, Tierschutzunterricht, Gottesdienste) unterstützen.
 

Auch sind wir immer dankbar, wenn jemand uns sein Fachwissen zur Verfügung stellt (IT, Druck, juristische Beratung, handwerkliche Kenntnisse... Es gibt fast nichts, was wir nicht brauchen könnten).
 

Also, zögern Sie nicht und machen Sie mit: Gemeinsam können wir Achtung und Fairness für Tiere schaffen!

 

Dringend möchten wir Ihnen auch weiterhin die Verbreitung unserer wichtigen Unterschriftenlisten zu den Themen Transparenz bei Tierversuchen, Zirkus und Tierquälerei ans Herz legen!

 

 

Tierfreundich grüßt Sie
 

Ihr Team von Achtung für Tiere

 


Achtung für Tiere - Für Freunde in Not e.V.
Melanchthonstr. 13
33334 Gütersloh
Tel: 05241-238467
Commerzbank Gütersloh
Konto-Nr. 153 78 44 00
BLZ 478 400 65

Internet: www.achtung-fuer-tiere.de

eMail: info@achtung-fuer-tiere.de

Fon: 05241-238467

Sparkasse Gütersloh
Konto-Nr.: 10 007 898
BLZ: 478 500 65

Spenden und Beiträge steuerlich absetzbar. Als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.



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Diesen Wunsch respektieren wir selbstverständlich, denn es ist uns besonders wichtig, nur an die Menschen zu versenden, die dies auch ausdrücklich wünschen. Sie können diesen Newsletter ganz einfach wieder abbestellen, in dem Sie auf diese Nachricht eine Antwort-Mail schicken und uns dies kurz mitteilen. Oder Sie klicken einfach auf den folgenden Link, um uns eine E-Mail zu senden (Betreff oder zusätzlicher Text sind nicht erforderlich): abmelden@achtung-fuer-tiere.de