Achtung für Tiere e.V. :: Newsletter

Achtung für Tiere e.V.

Für Freunde in Not

 

Newsletter Februar 2011

»Mitfühlen wollen wir mit unseren Freunden,
nicht indem wir jammern,.
sondern indem wir uns um sie kümmern!
«

 

Epikur

 

 

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

in dieser Ausgabe unseres Newsletters gönnen wir Ihnen und uns zuallererst den Blick auf einige Schnappschüsse der letzten Tage, die Szenen alter und noch ganz frischer Freundschaften unter unseren Schützlingen festhalten. Außerdem haben wir einige Aufrufe an Sie versammelt: Es geht los mit einer Suchmeldung, weiter über die Bitte um Bekanntmachung der Kastrationspflicht bis hin zu einer dringenden Petition.

Vorab nochmal der Hinweis für alle Spenderinnen und Spender: Wir gehen davon aus, dass wir alle Spendenquittungen von Personen, deren Adresse wir haben, versendet haben - sollte noch jemand seine Spendenquittung vermissen, bitten wir um eine kurze Meldung mit Adresse an ulla.berke@t-online.de. Vielen Dank!

 

In diesem Newsletter:

Freunde

Junge Tierschützer gesucht

Kastrationspflicht

Tierversuchsverbot bedroht

Statt Schweinequälerei: tierversuchsfrei

Neue Internetpräsenz von Lobby pro Tier

Nachrichten von Rocky und Luzi

Termine

Mithelfen

Alle bisherigen Newsletter finden sich im Archiv

Freunde

Luzi und Ayse sind schon seit vielen Jahren die besten Freundinnen, aber in den letzten Wochen und Monaten sind auch neue Bande zwischen unseren Schützlingen entstanden: Bilbo und Lina haben sich »gefunden« und Tom bringt dem kleinen Paulchen bei, wie man den Garten unsicher macht. Sehen Sie selbst!

Junge Tierschützer gesucht!

Unsere Jugendgruppe hat sich schon im Winterrundbrief kurz vorgestellt. Die Teilnehmenden waren bislang mit einem Flyer und einem Transparent zum Thema Zirkus beschäftigt. In diesem Jahr treffen wir uns immer an einem Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr. Dann stehen verschiedene Punkte auf dem Programm. So werden wir mit den Hunden üben, spielen und spazieren gehen, aber auch zusammen die Zimmer der Tiere in Ordnung halten und uns mit den Katzen beschäftigen. Es sollen aber auch neues Infomaterial für junge Tierfreunde und einige Plakate entstehen. Außerdem arbeiten wir an einem Theaterstück, das auf der Geschichte von Maus Krümel beruht.

Dafür und für alle anderen Aktivitäten suchen wir nun noch bis zu 3 neue Mitglieder. Wer Interesse hat, kann sich für das nächste Treffen, das am 26. Februar in der Melanchthonstr. 13, Gütersloh stattfindet, noch bis zum 23. Februar per e-Mail an info@achtung-fuer-tiere.de anmelden (bitte Namen, Alter, Anschrift und Telefonnummer angeben).
Wir freuen uns auf Verstärkung!

Kastrationspflicht

Nach Einführung der Kastrationspflicht in Gütersloh ist die erste Rutsche unserer eigenen Kastrationsflyer bereits nahezu ausverkauft. Allerdings blieben gemeinsame öffentliche Aktivitäten mit den beteiligten Institutionen bislang aus. Es fand also noch einmal ein Treffen mit VertreterInnen der Stadt und des Tierheims statt, um einen vorläufigen Plan für die Pressearbeit der nächsten sechs Monate zu besprechen. Aus unserer Sicht hängt der Erfolg der Kastrationspflicht (neben ihrer flächenmäßigen Ausweitung) entscheidend von dieser Öffentlichkeitsarbeit ab.

In den nächsten Wochen werden wieder zahllose heimatlose Katzenbabys geboren, denen ein kurzes, leidvolles Leben bevorsteht.

Wenn Sie helfen möchten, dieses Elend künftig zu verhindern, unterstützen Sie die Kastrationspflicht: Hier können Sie unseren Flyer herunterladen und ausdrucken.

Er kann auch bei uns bestellt werden. Bitte legen Sie ihn aus und helfen Sie damit, auf das Leid der Katzen und die einfache Möglichkeit, es durch Kastration zu verhindern, aufmerksam machen. Der Flyer kann sowohl in Städten, die die Kastrationspflicht schon eingeführt haben, eingesetzt werden, als auch dort, wo für ihre Einführung noch geworben werden muss.

Helfen Sie heimatlosen Katzen
 

Wir bitten auch an dieser Stelle ganz dringend um Hilfe für die Kater und Katzen, die keine Fürsorge durch Menschen erfahren. Wenn uns derzeit unkastrierte heimatlose Tiere gemeldet werden, die zudem oft krank erscheinen, so haben wir oft nicht die Mittel, helfen zu können. Wenn Sie helfen möchten und bereit sind, eine Kastrationspatenschaft für ein solches Tier zu übernehmen, d. h. die Kosten für die Kastration zu tragen und/oder für einige Tage nach der Operation einen ruhigen Ort für deren Versorgung bis zur Wiederfreisetzung zur Verfügung zu stellen, melden Sie sich bitte.

Tierversuchsverbot bedroht

Das EU-weite Vertriebsverbot für kosmetische Produkte, die in Tierversuchen getestet wurden, ist in Gefahr! Das überhaupt jemals erlaubt wurde, Tierversuche für Kosmetik durchzuführen, ist ein Armutszeugnis für die Politik. Die Europäische Kommission will den Termin für ein endgültiges Verbot nun wieder verschieben. Eigentlich sollen nach März 2013 keine mit Tierversuchen entwickelten Kosmetika mehr verkauft werden dürfen. Helfen Sie mit, dass dieser überfällige Termin nicht wieder verworfen wird!

Unter anderem der Deutsche Tierschutzbund e.V. und Ärzte gegen Tierversuche e.V. haben mit ihren europäischen Kooperationspartnern eine Petition für die Einhaltung des Termins 2013 gestartet. Bitte unterzeichnen auch Sie die Forderung und verhindern damit den Tod zahlreicher Mäuse, Meerschweinchen, Kaninchen und anderer Tiere in den Labors der Kosmetikindustrie! Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie hier. Hier gelangen Sie direkt zur Petition.

Der Petitionstext ist in englischer Sprache verfasst, Sie unterzeichnen folgenden Inhalt:
Wir, die Unterzeichner, wollen nicht, dass in der Europäischen Union neue kosmetische Produkte erhältlich sind, die an Tieren getestet wurden. Tierversuche für Kosmetik sind grausam und unnötig. Wir fordern das Europäische Parlament auf, bei dem Termin für das Vermarktungsverbot zu bleiben, der in der 7. Änderung zur Kosmetik-Richtlinie gesetzt wurde. Die Öffentlichkeit ist aus ethischen Gründen gegen Tierversuche in der Kosmetik und wünscht keine Verfügbarkeit von im Tierversuch getesteten Kosmetika nach 2013. Wir bitten das Europäische Parlament, der überwältigenden Mehrheit Europäischer Bürger Gehör zu schenken und gegen einen Aufschub des Vermarktungsverbots zu stimmen.

Statt Schweinequälerei: tierversuchsfrei!

Zu den Tierversuchen, die im letzten Jahr am meisten Empörung ausgelöst haben, zählen sicher die Lawinenversuche an Schweinen in Tirol, bei denen Wissenschaftler lebende Schweine im Schnee vergruben.

Doch Schweine sterben alltäglich auch in viel weniger beachteten Versuchen: Als Trainings-»objekte« für Chirurgen.

Ärzte gegen Tierversuche e. V. berichten nun über weitere Verbesserungen tierfreier Schulungsmethoden: Ein Simulationsprogramm für Komplikationen während einer Operation. Wie Ärzte, in deren Händen täglich Leben und Tod liegen, ihr Handwerk erlernen können, ohne sich dabei wehrloser Tiere zu bemächtigen, dürfte nicht nur für jeden potentiellen Patienten spannend sein. Der Bericht über die neuesten Detailverbesserungen zeigt auch, dass Operationskurse an Schweinen nicht nur ohne ethische, sondern auch ohne rechtliche Grundlage weitergeführt werden: Denn tierfreie Methoden sind längst verfügbar und alles spricht dafür, dass sie Tierversuchen weit überlegen sind.

Neue Internetpräsenz von Lobby pro Tier

Wir haben schon früher auf die Arbeit der Bürgerinitiative Lobby pro Tier hingewiesen, die sich anlässlich der Nachbarschaft der Initiatoren zum Laboratorium für Pharmakologie und Toxikologie in Mienenbüttel, wo Experimente mit Ratten, Mäusen, Hunden, Vögeln und vielen anderen Tieren durchgeführt werden, gründete und sich seither gegen Tierversuche engagiert. Jetzt wurde die Website der Bürgerinitiative überarbeitet. Wir machen gerne auf die neuen Inhalte aufmerksam und empfehlen einen Blick auf die Seiten von Lobby pro Tier.

Nachrichten von Rocky und Luzi

Leider haben wir ein neues Sorgenkind. Unser »Methusalem«, der über 20 Jahre alte Rocky, ist seit zwei Wochen krank. Er ist schlecht zufrieden, frisst kaum und bewegt sich wenig. Zwischendurch dachten wir schon mehrfach, dass es wieder besser gehen würde, aber das war bisher nie von Dauer. Es ist im Moment völlig ungewiss, wie es mit Rocky weitergeht. Wir haben mehrere Untersuchungen in der Klinik durchführen lassen, die aber kein aufschlussreiches Ergebnis erbracht haben. Wir wollen ihn jetzt nicht weiter durch die »diagnostische Mühle« ziehen. Wir würden ihm die Therapie der Ursachen, die jetzt noch infrage kommen, ohnehin nicht mehr zumuten. Rocky ist eben uralt und er zeigt durch sein Verhalten deutlich, dass er nicht mehr möchte, dass man an ihm herumdoktert. Im Moment behandeln wir ihn hier zuhause symptomatisch und hoffen, dass er sich doch noch erholt. Luzi war mit in der Klinik und ist nach ihrer Scheidentumor-Operation nachuntersucht worden. Es ist alles gut verheilt.

Termine

Mitgliederversammlung:
Bitte beachten Sie die krankheitsbedingte Terminänderung!
neuer Termin: 16. März 2011, 18 Uhr in der Melanchthonstraße 13, Gütersloh

20. März Infostand beim Gütersloher Frühling

17. April Infostand beim Tag der Erde in Kassel

19. - 21. April 2011: Ferienspiele Tierschutz-Diplom

30. April 2011: Infostand und Beteiligung an der Demonstration zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche in Hamburg (Beginn 10 Uhr, Gerhart-Hauptmann-Platz)

26. - 28. Juli 2011: Ferienspiele Tierschutz-Diplom

3. September 2011: Sommerfest

Waldgottesdienst für Mensch und Tier
Achtung! Der Waldgottesdienst wird eine Woche früher als zunächst geplant stattfinden.
Korrigierter Termin: 11. September 2011, 10 Uhr in der Bielefelder Waterboer

Foto: Hans Snoek / pixelio

Mithelfen

 

Möchten Sie unseren Verein und unsere Projekte aktiv unterstützen? Dazu gibt es viele Möglichkeiten.
 

Wir freuen uns über jeden, der mithelfen will!

 

Wer mehr Geld als Zeit hat, kann mit Spenden helfen die hohen Kosten, die bei der lebenslangen Versorgung unserer Tiere entstehen, zu decken. Spenden ermöglichen uns aber auch größere Bevölkerungskreise über Tierleid und die Möglichkeiten, dieses abzuschaffen, aufzuklären.

 

Vor allem würden wir gerne unsere Arbeit mit und für Jugendliche ausbauen. Auch dabei brauchen wir finanzielle Unterstützung.

Dies gilt auch für die Arbeit mit und für Senioren und insbesondere unser Fernziel »Tierschutzhof: Menschen für Tiere« unter dem Motto »Gemeinsam statt einsam«.

 

Wer mehr Zeit als Geld hat, kann uns mit zuverlässiger und regelmäßiger Hilfe beim Versorgen der Tiere, beim Saubermachen, bei Instandhaltungsarbeiten und bei Organisation, Vorbereitung und Durchführung unserer Aktivitäten (Informationsstände, Teilnahme an Demonstrationen, Ferienspiele, Tierschutzunterricht, Gottesdienste) unterstützen.
 

Auch sind wir immer dankbar, wenn jemand uns sein Fachwissen zur Verfügung stellt (IT, Druck, juristische Beratung, handwerkliche Kenntnisse... Es gibt fast nichts, was wir nicht brauchen könnten).
 

Also, zögern Sie nicht und machen Sie mit: Gemeinsam können wir Achtung und Fairness für Tiere schaffen!

 

Dringend möchten wir Ihnen auch weiterhin die Verbreitung unserer wichtigen Unterschriftenlisten zu den Themen Transparenz bei Tierversuchen, Zirkus und Tierquälerei ans Herz legen!

 

 

Tierfreundich grüßt Sie
 

Ihr Team von Achtung für Tiere

 


Achtung für Tiere - Für Freunde in Not e.V.
Melanchthonstr. 13
33334 Gütersloh
Tel: 05241-238467
Commerzbank Gütersloh
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BLZ 478 400 65

Internet: www.achtung-fuer-tiere.de

eMail: info@achtung-fuer-tiere.de

Fon: 05241-238467

Sparkasse Gütersloh
Konto-Nr.: 10 007 898
BLZ: 478 500 65

Spenden und Beiträge steuerlich absetzbar. Als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.



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