Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

wie immer zur Winterzeit platzt die Melanchthonstraße 13 aus allen Nähten, weil Katzenhalter ihre Tiere nicht kastrieren lassen und sie schutzlos in die gefährliche Menschenwelt hinaus schubsen. Und so werden unzählige Tiere von Autos schwer verletzt und sterben einen oft qualvollen Tod, andere werden zu den weit über 8.000 Katzenopfern, die Jäger allein in NRW jährlich erschießen. Sie finden in diesem Newsletter Infos über das neue Jagdgesetz in NRW und die Demonstration in Bielefeld, der wir uns spontan anschlossen.

Themen:

Notunterkunft für weitere Katzen

Es beginnt zu weihnachten...

Gegen Waffengewalt im Namen des Naturschutzes

Termine

Mithelfen

Alle bisherigen Newsletter finden sich im Archiv

Drei Katzen finden Notunterkunft bei Achtung für Tiere

In der Nacht zum 14. November bemerkte ein Achtung für Tiere-Mitglied einen langsam humpelnden Katzenwinzling an der B61 in Gütersloh. Das Katzenkind versuchte über die Straße zu flüchten, kam aber kaum vorwärts. Sein Gesicht war blutverschmiert und es blutete aus der Nase. Unsere Vorsitzende fuhr das zitternde Häufchen Elend in eine Klinik, wo es noch in der Nacht untersucht und stationär eingestellt wurde. Nach zwei Tagen konnten wir die etwa drei Monate alte dreifarbige Katze zurück nach Gütersloh holen. Die Beckenbrüche müssen zunächst konservativ heilen. Die Verletzungen im Gesicht waren zum Glück oberflächlich.

Wir tauften die Kleine Nuri und sie bezog Reinkes für solche Notsituationen immer zur Verfügung stehendes Badezimmer. Nuri ist inzwischen entfloht, entwurmt und geimpft und wartet auf ein gutes und sicheres Zuhause mit Katzengesellschaft. Sie möchte schon unbedingt Sylvie kennen lernen und mit ihr spielen, darf vorerst aber nicht mit ihr zusammen kommen, weil Nuri sich ruhig verhalten muss und nicht toben darf.

Mehr Bilder von Nuri ►
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Zwei Tage nach Nuri kam Max - Sie erinnern sich vielleicht: der halbwilde Kater von dem verlassenen Hof – zu uns zurück. Wir mussten ihn einfangen, weil sein Hof renoviert wird und er keine Ruhe mehr fand.

Max hat vorübergehend das Domizil bezogen, welches wir eigentlich für die teilweise Separierung von Tom, Paul und Jerry benötigen. Max ist ein ganz Süßer. Nachdem er einen Tag lang richtig panisch war, schaltete er um und schien zu denken »Ach so! Wir sind hier bei euch und ich bin in Sicherheit. Cool!« Er lässt sich jetzt auf einmal total gerne kraulen und sucht dringend ein gutes und sicheres Zuhause. Auch Tom, Paul und Jerry plädieren für seinen baldigen Umzug in gute Hände.

Mehr Bilder von Max ►
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Seit einigen Tagen haben wir noch einen dritten Gast. Die Katze Püppi lebt auf einem Hof und wurde immer wieder schwanger. Ihre Babys starben alle. Wir wollten das unbedingt ändern. Püppi wurde kastriert, entfloht und von einer Invasion von Würmern befreit. Da die Katze auf dem Hof während der Wundheilung nicht sicher verwahrt unter Beobachtung ist, bleibt sie nun 11 Tage bei uns.

Mehr Bilder von Püppi ►
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Es beginnt zu weihnachten…

Wieder haben Helferinnen in den letzten Wochen fleißig gestrickt, gebastelt und probegebacken, damit wir unseren Stand auf dem Gütersloher Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr attraktiv bestücken können. Herzlichen Dank dafür!

Auch wenn Vorstand und aktive Mitglieder in allen Bereichen ehrenamtlich arbeiten, fallen für unsere Tiere mit Handicap, Kastration und Versorgung heimatloser Katzen wie Nuri, Püppi oder Max, Jugend- und Informationsarbeit u.v.m. Kosten an, die wir nur dank Ihrer freiwilligen Spenden stemmen können.

Bitte lassen Sie uns auch in der Weihnachtszeit, wenn wir bei Gebäck im Warmen sitzen, an die schuldlosen Tiere denken und Grausamkeit entgegen wirken. Tiere wie Bilbo, Max oder die kleine Nuri retten wir, ohne vorher zu wissen, ob jemand für sie spenden wird - einfach weil sie sofort unsere Hilfe brauchen.

Für Spenden ► in der Weihnachtszeit erhalten Sie unser beliebtes, individuelles Dankeschön: selbstgemalte Bilder der Vereinsschützlinge - jede ein Unikat. Die Einnahmen aus dem Weihnachtsgeschäft sind für die Finanzierung des ganzen Tierschutz-Jahres enorm wichtig. Vielen Dank für Ihre finanzielle Unterstützung, die jede Hilfe für Tiere erst möglich macht. Wir freuen uns über Ihren Besuch bei unseren vorweihnachtlichen Aktionen in Gütersloh:

13., 14. Dezember 2014: Weihnachtsmarkt-verkaufsstand mit Tombola

19. Dezember 2014: Infostand mit Spendensammlung

Gegen Waffengewalt im Namen des Naturschutzes

Neues Jagdrecht für NRW – Demonstration gegen Jagd in Bielefeld

Das rot-grüne nordrheinwestfälische Landeskabinett hat am Dienstag den Entwurf für ein neues Jagdgesetz beschlossen, das immerhin einige Grausamkeiten beenden soll. Jäger fühlen sich gegängelt und kritisierten den Beschluss auf einer Regionalkonferenz in der Bielefelder Stadthalle. Achtung für Tiere schloss sich einer Demonstration gegen die Jagd mit etwa 100 Teilnehmern vor der Halle an.

Das neue Gesetz, das im Frühjahr 2015 im Landtag verabschiedet werden soll, wird einige grausame Jagdmethoden endlich verbieten, etwa den Einsatz von Totschlagfallen, die Lockjagd auf Krähen oder das Abrichten von Hunden an flugunfähig gemachten Enten. Außerdem soll es nicht weiter erlaubt sein, Hauskatzen zu erschießen. Doch Abschüsse »nach dem Tierseuchenrecht und aus artenschutzrechtlicher Sicht« bleiben eine Hintertür. Hunde dürfen weiter in »Ausnahmefällen« abgeschossen werden. Anders als Privatpersonen sollen Verbände auch weiter nichts gegen die Jagd auf ihrem Boden unternehmen können. Und man möchte die »Bejagungsmöglichkeiten« für Rehe und Rothirsche ausweiten.

Achtung für Tiere hält die Jagd aus ethischen Gründen für Barbarei und aus Gründen des Naturschutzes für einen Irrweg. Die Natur muss nicht mit Waffengewalt vor sich selbst beschützt werden. Empfindungsfähige Tiere hinterrücks zu erschießen oder einen langen qualvollen Tod durch Verletzungen in Kauf zu nehmen ist mit einem Bekenntnis zum Tierschutz im deutschen Grundgesetz unvereinbar.

Im Jagdjahr 2013/14 wurden allein in Nordrhein-Westfalen fast eine Million Tiere offiziell als durch die Jagd getötet erfasst, die zahlenmäßig am meisten betroffenen Arten waren Ringeltauben, Krähen und Elstern, Stockenten, Fasanen, Kaninchen und Hasen, Rehe und Füchse. Doch es starben auch tausende Wildgänse, Waschbären, Blässhühner und andere Tiere mehr. Über 8.600 Hauskatzen wurden erschossen.

Fotos von der Demo in Bielefeld ► .

Alles, was wir für Tiere tun, schaffen wir nur mit Ihrer Hilfe. Helfen Sie mit Ihrer Spende ►.

Spendenkonto-Nr.: 1000 78 98 ∙ BLZ: 478 500 65
Sparkasse Gütersloh
IBAN: DE17 4785 0065 0010 0078 98
SWIFT-BIC: WELADED1GTL

Termine

13., 14. Dezember 2014: Weihnachtsmarktverkaufsstand mit Tombola, Gütersloh

19. Dezember 2014: Infostand mit Weihnachtsspendensammlung, Gütersloh

20. Dezember 2014: Weihnachtsfeier, Melanchthonstraße 13, 33334 Gütersloh, 15-18 Uhr

1.-3. Juli 2015: Das Tierschutzdiplom, Ferienspiele in Kooperation mit dem Fachbereich Jugend der Stadt Gütersloh

13.-17. Juli 2015: Tierschutz-Erlebniswoche in Kooperation mit der VHS Gütersloh

20.-24. Juli 2015: Tierschutz-Erlebniswoche in Kooperation mit der VHS Gütersloh

16. August 2015: Gottesdienst für Mensch und Tier, Bielefeld

Foto: Hans Snoek / pixelio

Mithelfen

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Wir freuen uns über jeden, der mithelfen ► will!


Tierfreundlich grüßt Sie

Ihr Achtung für Tiere-Team


Achtung für Tiere e.V. - Für Freunde in Not
Melanchthonstr. 13
33334 Gütersloh

www.achtung-fuer-tiere.de
info@achtung-fuer-tiere.de
Tel.: 05241-238467

Spenden und Beiträge steuerlich absetzbar. Als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.

Ausstellung von Spendenquittungen zum Jahreswechsel, auf Wunsch auch früher.


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