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Stallbrände: ein grausames Symptom
In Rietberg, seit diesem Jahr Vereinssitz von Achtung für Tiere e.V., ist ein Stall abgebrannt – über 400 Schweine, die darin gefangen waren, starben qualvoll.

Wer online nach „Stallbrand“ oder „Feuer“ in Verbindung mit Tierarten wie Schweinen, Rindern, Hühnern oder Puten sucht, stellt fest, dass diese Tiere alltäglich in den Ställen der Agrarindustrie diesen grausamen Tod sterben. Durchschnittlich 14 Mal am Tag brennt es in deutschen Ställen, sagt ein Versicherungsexperte.

Stallbrände sind aber „nur“ eines der grausamen Symptome davon, dass Tiere als Verfügungsmasse gesehen werden. Wenn hunderte, tausende, sogar zehntausende Tiere verbrennen, wird ihr grauenvolles Sterben, emotionslos „verenden“ genannt und meist nur am Rande erwähnt. In der Agrarindustrie verbrennen und ersticken Tiere, die vorher schon unsäglich gelitten haben.
Sauen z. B. werden in der Zucht monatelang in Eisengestelle gezwängt, können sich darin nicht umdrehen, nicht gehen, nur stehen, liegen, essen, ausscheiden, gebären, stehen, liegen… Astrid und Lina veranschaulichen auf diesem Bild, wie eng diese Enge wirklich ist. Beide zusammen wiegen 90 Kilo. Eine Schweinemutter, die in so etwas eingesperrt ist, kann über 4x so viel Körpermasse haben.

Wenn Tiere nach diesem Martyrium dann auch noch verbrennen und in heißem Qualm ersticken, passt das geradezu ins Bild. Politik, Behörden, Tierhalter und letztlich die Kundschaft nehmen das billigend in Kauf.
Schweine sind bewegungsfreudige, unternehmungslustige, hochsoziale Tiere, intelligent wie Hunde. Sie wollen leben, Freude empfinden.
Wie man sieht, sind die Schweine nicht nur links und rechts, vorne und hinten eingezwängt, sondern hinten befinden sich noch zwei Extrastangen, die den Rahmen noch mehr verkleinern, und sie können auch nach oben nicht weg, denn zwei Drittel des Gestells sind zusätzlich nach oben verengt.

In der aktuellen politischen Auseinandersetzung um die Haltung von Schweinen in Folterinstrumenten wie diesen geht es allen Ernstes um die Frage, ob die Tiere im Liegen ihre Beine ungehindert ausstrecken können müssen!

Die Kastenstanddiskussion zeigt, dass Tieren wirklich jede Abscheulichkeit zugemutet wird. Dass ein Tier sich jederzeit hinlegen, aufstehen, hin- und hergehen kann, sollte keiner Rede wert sein. Um Zentimeter und Zeiträume zu feilschen, zeugt davon, wie elementare Grundbedürfnisse von Tieren mit Füßen getreten werden.

Gelingen kann das immer wieder auch deshalb, weil der Tierschutz zynischer- und skandalöserweise dem Landwirtschaftsministerium unterstellt ist. So kann die Landwirtschaftsministerin immer weiter milde lächelnd ihre schützende Hand über Tierquälerei halten.

Tieren Leben voller Leiden aufzwingen, sie verbrennen lassen, Pandemien heraufbeschwören, multiresistente Keime über der Welt ausgießen – das wird erst aufhören, wenn Tiere Rechte bekommen und unabhängige Institutionen sie verteidigen.

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Jede und jeder Einzelne muss helfen, das Leid der Tiere zu verhindern. Dem kurzen Moment, in dem Menschen die Körperteile von Tieren im Mund haben wollen, steht entgegen, Tieren alles zu nehmen und sie in vielerlei Form lebenslang größten Qualen auszuliefern. Wir können verhindern, dass Tiere verbrennen, indem wir niemals unterstützen, dass sie wie Gegenstände gelagert und wie Waren verwertet werden!
Tiere fühlen. Tiere denken. Tiere wollen leben.

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