Die Tiere

Der Lebenshof

Unsere Mission

„Eine neue Welt ist schon im Entstehen“

Am Montag wurde Achtung für Tiere mit dem 3. Platz des Deutschen Tierschutzpreises ausgezeichnet. Über 300 Vorschläge für Preisträger hatte es gegeben. Danke an den Deutschen Tierschutzbund, seine Partner und die Jury für die Auszeichnung unserer Grundlagenarbeit für die Rechte aller Tiere!

„Eine neue Welt ist nicht nur möglich, sie ist schon im Entstehen. An einem stillen Tag kannst du sie atmen hören.“ Mit diesem wunderbaren Zitat der Schriftstellerin Arundhati Roy begann unsere Laudatorin ihre Rede. Einen ganz großen Dank an Jurorin Stefanie Hertel für ihre herzliche, persönliche Laudatio, die so viel Aufmerksamkeit und Wertschätzung für unsere Arbeit und Ziele zum Ausdruck brachte!

Tiere brauchen Schutzrechte wie Menschen auch. Tiere fühlen, sie wollen leben. Sie brauchen Rechte auf Leben, auf Schutz vor Gewalt und Zwang, auf Selbstentfaltung! Es ist toll und ein Zeichen der Zeit, dass diese großen Ziele im Rahmen des Deutschen Tierschutzpreises 2022 geehrt wurden!

Seit Freddy bei uns ist …

Zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass Freddy seinen Neu-geboren-Tag auf dem Lebenshof erlebte – den Neubeginn nach seinem Leben im Betonverlies. Einen Neubeginn, den so viele Tiere nie erleben.

Seit Freddy bei uns ist, wurden in Deutschland etwa 114 Millionen Schweine geschlachtet. Seit Freddy bei uns ist, wurden etwa 1,5 Millionen Wildschweine erschossen. Rund 42.000 Schweine wurden während dieser Zeit in Experimenten gequält.

Jedes dieser Schweine war unersetzbar, sie alle hatten eine Schweinemama, die sie liebgehabt hat. Sie alle wollten leben – ihr unwiederbringliches Leben auf dieser Erde. Bei allem, was wir für Freddy und seine Freunde auf dem Lebenshof tun können, müssen wir auch an all diese Tiere denken. Wir können, wir müssen ihnen allen gleichzeitig helfen – indem wir die gemeinsame Ursache dessen angehen, was Menschen in ihren Leben anrichten: die krasse Abwertung der Tiere, ihr Gebrauch zu menschlichen Zwecken.

Wir sind dagegen nicht machtlos. Sie können es möglich machen, dass Tiere anders behandelt werden. Unterstützen Sie die Grundlagenarbeit von Achtung für Tiere – mit Ihrer Spende für unsere Projekte auf dem Lebenshof, in den Schulen, auf der Straße.

Helfen Sie, nicht nur Freddy, sondern auch all seinen Verwandten – seinen Schwestern und Brüdern im Wald, in den Ställen, in den Laboren. Und den vielen anderen Tieren, die ähnliche Schicksale wie das der Schweine teilen.

Schenken Sie zu Weihnachten Ihren Beitrag zu einem Neubeginn für alle Tiere. Tragen Sie dazu bei, die Herzen und Köpfe auch für die Tiere einzunehmen, die Menschen normalerweise nicht sehen.

Pressemitteilungen

Mahnwache anlässlich Hubertusmesse

Mahnwache anlässlich Hubertusmesse

Die Vereine Achtung für Tiere e.V. und fairleben gt e.V. hatten Sonntag zur ersten gemeinsamen Anti-Jagd-Mahnwache aufgerufen. Anlass war die Hubertusmesse in der Gütersloher Apostelkirche. Über 20 Personen machten an der Kreuzung Kirch- und Berliner Straße sowie am Eingang der Kirche auf das Leid gejagter Tiere aufmerksam.

mehr lesen
Ferienprojekt: Tiere achten und beschützen!

Ferienprojekt: Tiere achten und beschützen!

Beim Tierschutz-Schnupperkurs im Rahmen der Ferienspiele vermittelt der Verein Achtung für Tiere e.V. Kindern und Jugendlichen Wissen über das natürliche Verhalten von Tieren unterschiedlicher Arten und ihre Ansprüche an ein gutes Leben. Es geht auch um die einfache Tatsache, dass jedes einzelne Tier neben den artspezifischen ganz persönliche Bedürfnisse hat.

mehr lesen
Pollhans erstmalig ponykarussellfrei

Pollhans erstmalig ponykarussellfrei

Pollhans erstmalig ponykarussellfrei Sechs Demonstrationen abgesagt Noch am Dienstag fand am Veranstaltungsort des Volksfests „Pollhans“ in Schloß Holte-Stukenbrock ein ausführliches Kooperationsgespräch zwischen Ponykarussellbetreibern, dem Vorstand von Achtung für...

mehr lesen

Mahnwache vor der Kirche

Während in der Kirche die Jägerschaft in den Himmel gelobt wurde, hielten wir vor dem Eingang eine Mahnwache ab, um an diejenigen zu erinnern, deren Leid im Gottesdienst anscheinend völlig egal war: die Tiere, die in ihrem Zuhause mit Waffengewalt verfolgt und getötet werden.

Kaninchenausstellung im Gartenschaupark Rietberg muss abgeschafft bleiben

Update: 19. August 2022

Bei hochsommerlicher Hitze fanden Mitglieder von Achtung für Tiere e.V. bei der Kaninchenhaltung im Gartenschaupark Rietberg bedrohliche Mängel vor und meldeten sie dem Veterinäramt.

An den bisher heißesten Tagen dieses Jahres sahen wir Käfige ohne Wasser, andere Tiere saßen vor mit Kot verdreckten Näpfen, hatten teilweise nichts zu essen, obwohl Kaninchen Daueresser sind. Kaninchen sind auch sehr hitzeempfindlich. Hohe Temperaturen können für sie lebensbedrohlich werden. Sie brauchen dann kühle, luftige Schattenplätze und müssen engmaschig beobachtet werden.

In einem Offenen Brief an Parkleitung und den örtlichen Bürgermeister fordern wir die Abschaffung der Tierhaltung.

Mehr zu den Zuständen und Hintergründen:

Update 19. August 2022

Wir haben eine Beurteilung der Kaninchenhaltung beim Deutschen Tierschutzbund eingeholt. Heute hat uns außerdem die Nachricht erreicht, dass die Kaninchen „vorerst“ aus der Haltung im Gartenschaupark herausgenommen werden. Lesen Sie hier unsere aktuelle Pressemitteilung und wie die Fachreferentin für Heimtiere der Akademie für Tierschutz die Situation beurteilt.

In dieser Woche hatten wir die Bürgersprechstunde bei Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder wahrgenommen und ihm Fotos und Videos von den Zuständen gezeigt. Es war ein ausführliches und offenes Gespräch.

Immerhin – die Tiere werden vorerst nicht mehr in der artwidrigen Haltung zur Schau gestellt. Für sehr dringend geboten halten wir Kontrollen in den heimischen Ställen.

Und jetzt kommt es darauf an, dass aus dem „vorerst“ ein „endgültig“ wird. Die Zurschaustellung der Tiere im Gartenschaupark muss aufhören. Welcher Privatmensch würde seine eigenen Tiere wohl der unkontrollierbaren Situation in einem Gartenschaupark aussetzen? Haben Tiere von Züchtern weniger Schutz nötig als privat gehaltene Tiere?

„In guten Händen“?

Die Züchter gaben wenige Misstände zu, die Parkleitung auch. Beide beharrten aber zugleich darauf, dass die Tiere im Gartenschaupark gut untergebracht und bei den Züchtern in guten Händen seien.

Die Züchter haben sich aus unserer Sicht als Tierhalter mit ihren Rechtfertigungsversuchen noch mehr disqualifiziert.

Lesen Sie hier die Einlassungen der Verantwortlichen samt Kommentar:

Bitte helfen Sie den Kaninchen. Schreiben Sie an die Leitung des Gartenschauparks Rietberg und Bürgermeister Andreas Sunder!

Gartenschaupark Rietberg GmbH – Geschäftsführer Johannes Wiethoff
Rathausstraße 36, 33397 Rietberg
info@stadt-rietberg.de

Bürgermeister Andreas Sunder
Rathausstr. 31, 33397 Rietberg
andreas.sunder@stadt-rietberg.de

Sommer 2022

Wiedersehen und Kennenlernen auf dem Lebenshof

Tierschutz-Ferienprogramme Sommer 2022

Fühlen – Denken – Handeln

Die Ferienprojekte laufen auf Hochtouren. Zwischen zwei Ferienspielwochen in Zusammenarbeit mit den Städten Gütersloh und Rietberg haben wir eine außergewöhnliche einwöchige Ferienfreizeit veranstaltet: Eine Gruppe Jugendlicher hat sich auf den weiten Weg aus Leipzig zum Varenseller Lebenshof gemacht.

Der Varenseller Lebenshof soll viel mehr sein als ein Aufbewahrungsort für gerettete Tiere. Wir wollen Tieren ein gutes Zuhause geben, in Sicherheit und Frieden – und zugleich weit über diese Tiere hinauswirken. Auf jedes gerettete Tier kommen Millionen, die Menschen weiter ausgeliefert sind. Nur wir Menschen können Tiere befreien von all den Grausamkeiten, die Menschen ihnen antun. Genau darum geht es bei den Tierschutz-Ferienprojekten von Achtung für Tiere.

Tierschutzbildung: Wissen schützt Tiere

Tierschutz – eine Frage der Bildung

Pressemitteilung

Seit über 20 Jahren gibt Tierärztin Astrid Reinke Tierschutzunterricht, leitet Tierschutz-AGs, begleitet Projekttage und Tierschutzferien. „Während meines Zweitstudiums in Bielefeld auf Lehramt an Gymnasien/ Gesamtschulen gab es kein einziges Seminar zu Tierschutz oder Tierethik. Ich habe beides dann selbst mit Referaten, in Hausarbeiten sowie meiner Bachelor- und Masterarbeit eingebracht. Wir alle sind von der Geburt bis zum Tod täglich in die Schicksale von Tieren verwoben. Schülerinnen und Schüler haben ein Recht darauf, sich während der langen Zeit, die sie in Schulen verbringen, angemessen mit dem Schicksal der Tiere zu befassen und dazu ganz bewusst eine Haltung zu entwickeln.“

Tierschutzstiftung Lebenshof – Achtung für Tiere

Die Tierschutzstiftung Lebenshof – Achtung für Tiere wurde 2020 errichtet, um den Hof für die Tiere abzusichern. Der Verein Achtung für Tiere e.V. und die Tierschutzstiftung Lebenshof arbeiten eng zusammen.

Spendenaufruf

Medizinische Hilfe für Lebenshofbewohner

Tiere ein ganzes Leben lang gut zu versorgen, ist eine große Aufgabe. Die Bewohner des Lebenshofes werden älter, gute tiermedizinische Versorgung zu bekommen, wird immer aufwendiger und die Kosten steigen auch in diesem Bereich.

Helfen

Ihre Spende für die Gesundheitskosten der Tiere macht es möglich, schnell zu handeln, wenn ein Tier erkrankt, und die ständige Gesundheitspflege aller Tiere auf dem Varenseller Lebenshof sicherzustellen.

Bitte helfen Sie den Tieren auf dem Lebenshof mit Ihrer Spende. Mit Ihrer Hilfe können wir unsere Tiere-Freunde auch bei Krankheiten so versorgen, wie wir Menschen es uns auch für uns selbst wünschen würden.

Mitarbeit im Tierschutz

Sie finden es wichtig, die gute Versorgung geretteter Tiere mit Ursachenbekämpfung und dem Eintreten für alle Tiere zu verbinden? Wir suchen engagierte Mitarbeiter*innen!

Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche

Für gewaltfreie Wissenschaft

Tiere zu quälen ist aus den gleichen Gründen falsch, wie Menschen zu quälen: Weil wir alle empfindsame Wesen sind. Wir haben die gleichen Grundbedürfnisse. Leistungsfähigen humanbasierten Methoden graben Tierversuche Fördergeld und Aufmerksamkeit ab. Anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche am 24. April veranstaltete Achtung für Tiere e.V. am Samstag in der Gütersloher Innenstadt eine Demonstration für Forschung ohne Tierleid.

Zur Pressemitteilung

 

Deutsches Primatenzentrum – Ein Besuch

Um Einblick in den Alltag der Tiere verbrauchenden Forschung zu erhalten, baten wir beim Zusammenschluss großer deutscher Wissenschaftsorganisationen um Terminvermittlung bei einer Einrichtung in unserer Nähe – ganz im Sinne der Transparenz, von der so viel die Rede ist. Stattdessen schickte man uns ins Deutsche Primatenzentrum (DPZ) nach Göttingen, offenbar das Vorzeigelabor deutscher Tierexperimentatoren. Allerdings durften wir auch dessen Versuche nicht ansehen. Man bot uns eine Führung durch die Tierhaltung in der Zuchtstation mit Diskussion an.

Lesen Sie hier den Bericht von unserem Besuch im Deutschen Primatenzentrum.

Tiere brauchen Rechte

Tiere freuen sich, sie fühlen, wollen leben und sie leiden. Es gibt keinen Unterschied zwischen uns und den anderen Tieren, der Verbrechen wie Folter und Mord, wenn Sie an Tieren verübt werden, zu einer guten Sache macht.

5 Gründe...

… sich gegen das Kreistreiben der Ponys auf Jahrmärkten zu engagieren.
Manche Menschen finden „Ponykarussell“ im Vergleich zu anderen legalen Tierquälereien nicht so schlimm. Aber Ponykarussell ist nicht nur grausam zu Pferden, es macht Menschen zu Wegsehern und lehrt Kinder katastrophale Dinge über Tiere.

Tiere halten?

Viele – aber nicht nur – Kinder wünschen sich sehnlichst ein „eigenes Tier“. Aber kann nicht manchmal der größere Tierfreund sein, wer nicht selbst ein Tier „hält“? Und wieso darf man Tiere überhaupt kaufen, verkaufen, halten und verschenken?