Ferienspiele auf dem Tierschutzhof
In den 8 Tagen Sommer-Ferienspiele hatten wir Besuch von insgesamt 14 Kindern und Jugendlichen aus der näheren Umgebung, die teilweise eine ganze Tierschutzwoche gebucht hatten. Der Tierschutzhof liegt in einer ländlichen Region, in der Kinder und Jugendliche überwiegend Zugang zu Tiernutz- und weniger zu Tierschutz-Projekten haben. Umso mehr freuen wir uns über Zulauf bei unseren Ferienprojekten.
Ab 8 Uhr geht es mit der gemeinsamen Tierversorgung los. Die Teilnehmer erfahren z.B., dass Projekte, wie „Miete ein Huhn“ den natürlichen Bedürfnissen von Hühnern widersprechen, weil Hühner u.a. nicht gerne umziehen. Sie erfahren, dass Schweine nicht stinken und warum Katzen hohe Kletterbäume brauchen. Sie beobachten das natürliche Verhalten von Zwerg- und Riesenkaninchen und verstehen sofort, warum man diese Tiere nicht in Kisten oder Käfige sperren darf. Sie bauten einen Kaninchentunnel, putzten Esel und Pferde und führten die Hunde aus.
Bei unseren Ferienspielen vermitteln wir auch, dass es vielen Tieren nicht gut geht. Wir sprechen über Tierversuche, Jagd, Zoo und Zirkus, über Tiere, die für Fleisch, Milch und Eier leiden.
Zusammen entwickeln wir Ideen, was wir tun können, damit auch Tiere gerecht behandelt werden und ein gutes Leben bekommen.
