Presse > Pressemitteilungen > Für ein zweites Leben - 20. Dezember 2019

Für ein zweites Leben

Lebenshof bittet um Hilfe für Tiere

Pressemitteilung, 20. Dezember 2019

Auf dem Lebenshof in Varensell schenkt Achtung für Tiere e.V. misshandelten, ausgesetzten und behinderten Tieren ein zweites Leben. Tieren wie dem scheuen Django. Der von Menschen verstümmelte große Hund überstand gerade einen schweren Krankheitsschub.

„Unserem lieben Django haben Menschen Ohren und Schwanz verstümmelt, extrem schmerzempfindliche Körperteile“, berichtet Astrid Reinke, Vorsitzende von Achtung für Tiere. „Seine Beine sind krumm und er hat jeden Grund der Welt, Menschen zu misstrauen. Sicherheit findet er bei seiner besten Freundin Tilly. Beide sind unglaublich lustig miteinander, toben in unbändiger Freude über den Lebenshof. Es gibt Kraft mitzuerleben, wie viel Lebensfreude die Tiere empfinden, nach einem Leben voller Grausamkeit.“ Django habe eine Erkrankung der Verdauungsorgane. „Sie tritt in Schüben auf. Er kann dann keine Nahrung bei sich behalten. Tapfer ertrug unser ängstlicher Django wieder alle Untersuchungen und Behandlungen, als wüsste er, dass wir sein Leben retten wollen.“

Auch die größte Bewohnerin des Lebenshofes, das Pferd Balu, war schon oft schwer krank. Im Sommer zog sie sich einen extrem schmerzhaften Hufbeinbruch zu, Sterbehilfe stand im Raum. „Aber Balu will nicht sterben. Sie ist ein zwar alterndes, aber starkes, lebensfrohes Pferd mit glänzendem Fell und wachen Augen“, beschreibt Reinke. „Wir unternahmen, was möglich war, um Balu zu retten. Inzwischen stehen die Chancen gut, dass sie noch viele Jahre mit ihrem besten Freund Heinerlein zusammen sein kann.“

Die Beispiele zeigen, wie hoffnungslos das Leben von Tieren ist, wenn Menschen ihnen nicht helfen. „Django, Balu, die anderen Tiere in Varensell und jene, die irgendwo leiden, anonym, für die Interessen von Menschen – sie alle brauchen unsere Hilfe.“ Achtung für Tiere engagiert sich für Tierschutz in der Bildung. „Weil Wissen und Mitgefühl Tiere schützten kann“, sagt Reinke. „Jedes Tier will ein gutes Leben haben, aber vielen wird von Menschen alles genommen. Wir möchten Tieren ein zweites Leben bieten und damit auch dazu beitragen, dass alle Tiere Rechte auf Leben und Schutz bekommen.“ Seinen Schützlingen ein sicheres, möglichst gesundes Leben zu bieten, koste Achtung für Tiere immer mehr Geld. „Es gibt keinen Cent öffentliche Gelder für die lebenslange Versorgung von Tieren mit Handicaps.

Alles, was wir für Tiere tun, geht nur dank Menschen, die uns helfen einst misshandelten Tieren eine Zukunft zu geben, Tiere mit Anstand zu behandeln, nicht wie Ware. Wir bitten die Menschen, unsere Arbeit für Tiere mit einer Weihnachtsspende zu unterstützen!

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