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Demo zum „Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche“

tl_files/_aft/bilder/themen/Tierschutzaktionen/Tierschutzaktionen1.jpgWürzburg empfing uns am 19.04.08 mit Nieselregen. Wir, das sind 3 Mitglieder des Vereins „Achtung für Tiere“ und der Vereinshund Max. Unser mühevoll gemaltes Vereinstransparent mussten wir schon nach wenigen Minuten schweren Herzens zu unserem PKW zurücktragen, da sich die Beschriftung doch nicht als wasserfest erwies.
 
Nach kurzem Fußmarsch erreichten wir den Marktplatz, auf dessen Mitte sich das Sinnbild eines monströsen blutigen Fleischbergs erhob. Allerlei Stände waren aufgebaut. Die teil-nehmenden Vereine hatten reichlich Infomaterial ausgelegt, es konnten u.a. T-Shirts und Buttons gekauft werden. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Gesunde Leckereien luden in Form von belegten Baguettes, vegetarischen Burgern, Muffins und Kuchen zum Probieren ein.tl_files/_aft/bilder/themen/Tierschutzaktionen/Wuerzburg.JPG
 
Nach der offiziellen Begrüßung informierten verschiedene Redner über Tierversuche an der Universität Würzburg. Für die musikalische Unterhaltung sorgte eine Band. Der anschließende Demonstrationszug, eskortiert von der Polizei, führte durch große Teile der Innenstadt. - Ein Meer von Plakaten erregte die Aufmerksamkeit zahlreicher Bürger. Laut tönten unsere Sprechchöre „Tiere fühlen, Tiere leiden“, „Schluss mit dem Profit auf Kosten der Tiere“, „Tierfolter stopp, Tierversuch-Boykott“. Die Passanten wurden durchs Megaphon über Zahlen und Fakten zu Tierversuchen informiert und mit Infomaterial versorgt.
Viele sagten: „Es ist gut und wichtig, dass Sie hier demonstrieren.“ Diese Solidarität war natürlich sehr schön für uns - hilfreicher für die Tiere wäre jedoch gewesen, wenn diese Tierversuchsgegner sich dem Demonstrationszug angeschlossen hätten. Der Glaube, wir könnten an Tierversuchen nichts ändern, ist weit verbreitet. Doch auch Unrecht gegenüber Menschen wurde nur dadurch abgeschafft, dass sich jemand dagegen engagierte. Tierversuche wird es solange geben, solange wir das zulassen. Da Tiere keine Stimme und keine Rechte haben, müssen Menschen ihnen ihre Stimme geben und für Tierrechte streiten.

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