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24. September 2025

Tierschutzhof hat Geburtstag

Achtung für Tiere e.V. feiert Hofjubiläum

Zehn Jahre Aufbau des Tierschutzhofes wurden bei Achtung für Tiere e.V. in Varensell gebührend gefeiert. Mitglieder und Gäste aus nah und fern waren Samstag und Sonntag zu Gast auf dem Hof am Vossebeinweg 40, wo gerettete Tiere mit Handicaps ein Fürimmer-Zuhause bekommen. Für den 2008 in Gütersloh gegründeten Verein begann 2015 mit dem Umzug nach Varensell ein neues Kapitel. Endlich konnte man auch die Großtiere selbst unterbringen, in luftigen, gesunden Offenställen mit großen artgerechten Ausläufen.

Bei Achtung für Tiere steht ein sehr engagiertes Team von Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen dem Vorstand zur Seite. 

„Unsere wichtigste Mission ist, Tierleid von vornherein zu verhindern,“ betont die Vorsitzende Anika Figge. „Deshalb bieten wir Tierschutzunterricht an, von der Grundschule bis zum Abitur. Schulbesuche auf dem Tierschutzhof ergänzen diese Angebote jetzt perfekt. Schülerinnen und Schüler beobachten hier Tiere, die selbstbestimmt leben, lernen deren natürliches Verhalten und Bedürfnisse kennen. Dieses Wissen hilft, Tierleid künftig zu erkennen und sich eine eigene Meinung zum fairen Umgang mit Tieren zu bilden.“

Während die einen am Glücksrad tolle Gewinne ergatterten, hatten auch Schwein Rosi und seine Hühner,- Katzen- und Kaninchenfreunde im großen Tier-Garten viel Besuch.

Zwei Tage lang wurde gefeiert mit Gästen aus nah und fern. Der Musiker Martin Rode aus Rheda-Wiedenbrück eröffnete den Samstag mit seinem vielseitigen Repertoire am Saxophon. Es gab Kuchen, Waffeln, Stockbrot und Bratwurst – „vegan versteht sich, wir zeigen, dass Essen ohne Tier super schmeckt,“ so Figge. Während die einen am Glücksrad tolle Gewinne ergatterten, hatten Schwein Rosi und seine Hühner,- Katzen- und Kaninchenfreunde im großen Tier-Garten viel Besuch. Die Gäste hörten die Lebensgeschichten der Tiere. Solche Sätze habe man oft gehört: „Wie harmonisch die verschiedenen Tierarten zusammenleben! Die Tiere strahlen so viel Frieden und Ruhe aus. Wie schön, dass die alte Rosi für die Zeit, die ihr bleibt, doch noch ein schönes Zuhause bekommen hat, wo sie sich so wohlfühlt.“

Es gab Kuchen, Waffeln, Stockbrot und Bratwurst – „vegan versteht sich, wir zeigen, dass Essen ohne Tier super schmeckt,“ so Figge.

Kinder und Jugendliche hatten Spaß bei Tierschutzquiz, Tiergehege bauen und Tierschutzbuttons selbst machen

„Wie harmonisch die verschiedenen Tierarten zusammenleben! Die Tiere strahlen so viel Frieden und Ruhe aus. Wie schön, dass die alte Rosi für die Zeit, die ihr bleibt, doch noch ein schönes Zuhause bekommen hat, wo sie sich so wohlfühlt,“ war einer von vielen ähnlichen Kommentaren.

Mittendrin musste ein Notfall versorgt werden. Pferdeopa Heinerlein bekam Kolik. „Alles wie immer“, kommentiert Tierärztin und Hofleitung Astrid Reinke. „Tiernotfälle finden bei uns meist nachts, Karfreitag oder am ersten Weihnachtstag statt… Zum Glück meldete die Aufsichtsperson im Pferdestall sofort Heinerleins erste Symptome. Nachdem ich ihn untersucht und erstversorgt hatte, kam auch schon die Pferdespezialistin.“ Draußen im Tiergarten hatte derweil „Da Chor“ aus Gütersloh unter der Leitung von Sandra Batkowski einen gelungenen emotionalen Auftritt, in den auch die Gäste mit eingebunden wurden. Die Lieder zum Thema Frieden konnten 1:1 auf den Umgang mit Tieren übertragen werden. Wenig später ging es auch Heinerlein wieder gut!

„Da Chor“ aus Gütersloh unter der Leitung von Sandra Batkowski hatte einen gelungenen emotionalen Auftritt, in den auch die Gäste mit eingebunden wurden.

Der Musiker Martin Rode aus Rheda-Wiedenbrück eröffnete den Samstag mit einem vielseitigen Repertoire am Saxophon.

Für das Wohlergehen der Tiere sei eine 24/7 Betreuung essentiell. „Wenn einem Tiere wichtig sind, dann ist das Leben auf dem Land allerdings nicht so romantisch, wie es oft dargestellt wird. Wir haben unser Land befrieden lassen. Wildtiere dürfen von Jägerinnen und Jägern hier nicht in Panik versetzt, verletzt und getötet werden. Doch ringsherum wird gejagt. Jeder Schuss bedeutet, dass gerade ein Tier leidvoll stirbt. Dann sind da Ställe, aus denen Tiere erst herauskommen, wenn es zum Schlachten geht. Oder der draußen im Zwinger eingesperrte Hund, ein hoch soziales Rudeltier, den man die Nacht durch stereotyp bellen oder nur leise heulen hört. So etwas finde ich belastend,“ sagt Reinke, die auf dem Hof wohnt.

Anika Figge, Astrid Reinke und Schatzmeister Michael Biemelt sind sich aber einig: „Wir sind sehr froh, dass wir diesen Hof haben und ein so tolles, buntes engagiertes Team, das sich jeden Tag neu für ALLE Tiere einsetzt. Die Mitglieder, Freundinnen und Freunde von Achtung für Tiere, immer mehr Jugendliche, die sich engagieren, geben uns den Mut und die Kraft täglich für mehr Gerechtigkeit für Tiere zu arbeiten!“