Tiere essen

Sauenfolterstand

Es gibt viele Geräte, mit denen Tieren Zwang und Gewalt angetan werden. Mit Stacheldrahtzäunen, Nasenringen, Käfigen, Tiertransportern, Elektroschockern und anderen Werkzeugen werden Tiere in der Landwirtschaft eingesperrt oder getrieben.

Ein Gestell, mit dem Sauen wehrlos gemacht werden, ist der sogenannte Kastenstand. Sauen, die Ferkel bekommen müssen, werden darin viele Monate ihres Lebens zwischen Eisenstangen gezwängt, können sich nicht umdrehen, nicht gehen, oft nicht einmal im Liegen ihre Beine ungehindert ausstrecken.

Bewegungsunfähig gemacht zu werden, ist schon nach kurzer Zeit unerträglich – nicht nur für uns Menschen, auch für die bewegungsfreudigen, klugen und unternehmungslustigen Schweine. Wir nennen den „Kastenstand“ oder „Ferkelschutzkorb“ deshalb Sauenfolterstand.

Flyer herunterladen

„Kinder haben ein Recht auf Wahrheit“

„Kinder haben ein Recht auf Wahrheit“

Trotz Coronabedingungen verlebten Rietberger Kinder 3 spannende Vormittage auf dem Lebenshof von Achtung für Tiere e.V. in Varensell. Hautnah gab es Einblicke in tierliches Verhalten und Bedürfnisse, aber auch in Lebenswelten von Tieren, die unter Nutzaspekten leben. Projektleiterin und Tierärztin Astrid Reinke erinnerte daran, dass wir Menschen um ihrer selbst willen achten. Die Teilnehmer diskutierten, ob man das nicht auch anderen Tieren schuldig sei, die fühlende Wesen sind.

mehr lesen
Kastenstandentscheidung „peinlich“ und „grausam“

Kastenstandentscheidung „peinlich“ und „grausam“

Heute hat der Bundesrat eine Neuregelung der Haltung von weiblichen Schweinen in der Zucht beschlossen, die einen seit Jahrzehnten rechtswidrigen Zustand legalisiert. Aus der Verordnung, die regelt, wie Sauen im sog. „Kastenstand“ bzw. „Ferkelschutzkorb“ gehalten werden dürfen, wurde die Vorgabe gestrichen, dass die Tiere im Liegen ungehindert ihre Beine ausstrecken können müssen. Die routinemäßige Missachtung dieser Vorgabe in der Sauenhaltung war schon vor 5 Jahren gerichtlich als Rechtsbruch festgestellt worden.

mehr lesen
Stallbrände sind ein grausames Symptom

Stallbrände sind ein grausames Symptom

„Stallbrände sind grausames Symptom davon, Tiere als Verfügungsmasse zu sehen“, sagt Astrid Reinke, Vorsitzende von Achtung für Tiere e.V. Durchschnittlich 14 Mal täglich brennt es in deutschen Ställen, so ein Versicherungsexperte. „Wenn hunderte, tausende, sogar zehntausende Tiere verbrennen, wird ihr grauenvolles Sterben, emotionslos „verenden“ genannt, nur am Rande erwähnt.“

mehr lesen