Die Tiere

Der Lebenshof

Unsere Mission

Tierschutz-Ferienprogramme Sommer 2022

Fühlen – Denken – Handeln

Die Ferienprojekte laufen auf Hochtouren. Zwischen zwei Ferienspielwochen in Zusammenarbeit mit den Städten Gütersloh und Rietberg haben wir eine außergewöhnliche einwöchige Ferienfreizeit veranstaltet: Eine Gruppe Jugendlicher hat sich auf den weiten Weg aus Leipzig zum Varenseller Lebenshof gemacht.

Der Varenseller Lebenshof soll viel mehr sein als ein Aufbewahrungsort für gerettete Tiere. Wir wollen Tieren ein gutes Zuhause geben, in Sicherheit und Frieden – und zugleich weit über diese Tiere hinauswirken. Auf jedes gerettete Tier kommen Millionen, die Menschen weiter ausgeliefert sind. Nur wir Menschen können Tiere befreien von all den Grausamkeiten, die Menschen ihnen antun. Genau darum geht es bei den Tierschutz-Ferienprojekten von Achtung für Tiere.

Tierschutzbildung: Wissen schützt Tiere

Tierschutz – eine Frage der Bildung

Pressemitteilung

Seit über 20 Jahren gibt Tierärztin Astrid Reinke Tierschutzunterricht, leitet Tierschutz-AGs, begleitet Projekttage und Tierschutzferien. „Während meines Zweitstudiums in Bielefeld auf Lehramt an Gymnasien/ Gesamtschulen gab es kein einziges Seminar zu Tierschutz oder Tierethik. Ich habe beides dann selbst mit Referaten, in Hausarbeiten sowie meiner Bachelor- und Masterarbeit eingebracht. Wir alle sind von der Geburt bis zum Tod täglich in die Schicksale von Tieren verwoben. Schülerinnen und Schüler haben ein Recht darauf, sich während der langen Zeit, die sie in Schulen verbringen, angemessen mit dem Schicksal der Tiere zu befassen und dazu ganz bewusst eine Haltung zu entwickeln.“

Tierschutzstiftung Lebenshof – Achtung für Tiere

Die Tierschutzstiftung Lebenshof – Achtung für Tiere wurde 2020 errichtet, um den Hof für die Tiere abzusichern. Der Verein Achtung für Tiere e.V. und die Tierschutzstiftung Lebenshof arbeiten eng zusammen.

Spendenaufruf

Medizinische Hilfe für Lebenshofbewohner

Tiere ein ganzes Leben lang gut zu versorgen, ist eine große Aufgabe. Die Bewohner des Lebenshofes werden älter, gute tiermedizinische Versorgung zu bekommen, wird immer aufwendiger und die Kosten steigen auch in diesem Bereich.

Helfen

Ihre Spende für die Gesundheitskosten der Tiere macht es möglich, schnell zu handeln, wenn ein Tier erkrankt, und die ständige Gesundheitspflege aller Tiere auf dem Varenseller Lebenshof sicherzustellen.

Bitte helfen Sie den Tieren auf dem Lebenshof mit Ihrer Spende. Mit Ihrer Hilfe können wir unsere Tiere-Freunde auch bei Krankheiten so versorgen, wie wir Menschen es uns auch für uns selbst wünschen würden.

Mitarbeit im Tierschutz

Sie finden es wichtig, die gute Versorgung geretteter Tiere mit Ursachenbekämpfung und dem Eintreten für alle Tiere zu verbinden? Wir suchen engagierte Mitarbeiter*innen!

Online-Vortrag

Kompromisse – zugunsten oder zulasten von Tieren?

Referentin: Frauke Albersmeier, Philosophin, Tierschutzstiftung Lebenshof – Achtung für Tiere, Achtung für Tiere e.V.

Mi, 21. September 2022, 19 Uhr

Anmeldung: info@achtung-fuer-tiere.de

Die Forderung nach Tierrechten erscheint vielen extrem. Manch einer denkt, es könnte für Tiere viel mehr bewirkt werden, wenn Tierrechtler kompromissbereiter wären und alle, die Tiere schützen wollen, öfter an einem Strang ziehen würden. Im Vortrag geht es darum, was es bedeutet, Kompromisse zugunsten und zulasten von Tieren einzugehen. Tierversuche, Tiere essen, Tiere jagen – was können da eigentlich Kompromisse sein? Und sollten wir sie anstreben? Die Referentin möchte all jenen Gedankenanstöße und Argumentationshilfen geben, die im Alltag, im Beruf oder Ehrenamt über Tiere und ihre Schutzansprüche diskutieren oder ihre eigene Strategie bei der Hilfe für Tiere hinterfragen.

Termine

Newsletter abbonieren

16 Stunden Demo gegen Ponykarussell

An den vier Tagen Pfingstkirmes in Gütersloh demonstrierten wir täglich vier Stunden gegen das Kreistreiben in Ponykarussells. Insgesamt 6 Personen waren über Stunden hinweg auch Zeuge davon, wie die Ponys behandelt wurden. Nicht nur, dass die Tiere ausgebunden stundenlang ausschließlich linksherum in einer Kreisbahn getrieben wurden – einer Kreisbahn, die viel kleiner ist als die kurze Seite einer Standardreitbahn. Führpersonen und Leute von außen rissen an den Ausbindezügeln, wartende Kinder und Kinder auf den Tieren schrien teilweise ohrenbetäubend. Mehrere Kinder weinten auf den Pferden. Unzählige Kinder, oft mehrere gleichzeitig, klatschten die Pferde auf Hals, Bauch oder Hinterteil – immer wieder. Die Ponys konnten nicht ausweichen. Der Mann in der Mitte fuchtelte ständig mit der Peitsche herum, vor ihrem Gesicht, seitlich oder hinter ihnen…

Es gab viel Unterstützung durch engagierte Menschen – und so viele Sympathiebekundungen für unsere Aktion wie noch nie vorher. Bitte helfen Sie, alle zu erreichen, die Ponyquälerei bisher noch unterstützen. Sagen Sie Ihre Meinung Eltern, die ihre Kinder auf gequälte Ponys setzen. Kommen Sie zu unseren Demos. Wir müssen im Kirmestrubel viel mehr auffallen. Helfen Sie mit, die breite Ablehnung dieser Tierquälerei zu zeigen.

Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche

Für gewaltfreie Wissenschaft

Tiere zu quälen ist aus den gleichen Gründen falsch, wie Menschen zu quälen: Weil wir alle empfindsame Wesen sind. Wir haben die gleichen Grundbedürfnisse. Leistungsfähigen humanbasierten Methoden graben Tierversuche Fördergeld und Aufmerksamkeit ab. Anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche am 24. April veranstaltete Achtung für Tiere e.V. am Samstag in der Gütersloher Innenstadt eine Demonstration für Forschung ohne Tierleid.

Zur Pressemitteilung

 

Deutsches Primatenzentrum – Ein Besuch

Um Einblick in den Alltag der Tiere verbrauchenden Forschung zu erhalten, baten wir beim Zusammenschluss großer deutscher Wissenschaftsorganisationen um Terminvermittlung bei einer Einrichtung in unserer Nähe – ganz im Sinne der Transparenz, von der so viel die Rede ist. Stattdessen schickte man uns ins Deutsche Primatenzentrum (DPZ) nach Göttingen, offenbar das Vorzeigelabor deutscher Tierexperimentatoren. Allerdings durften wir auch dessen Versuche nicht ansehen. Man bot uns eine Führung durch die Tierhaltung in der Zuchtstation mit Diskussion an.

Lesen Sie hier den Bericht von unserem Besuch im Deutschen Primatenzentrum.

Pressemitteilungen

Fröhlich, traurig, lehrreich

Fröhlich, traurig, lehrreich

„Einige Tiere zu retten reicht nicht!“ Fröhlich, traurig, lehrreich – Ferienspiele bei Achtung für Tiere Achtung für Tiere versorgt in Varensell gerettete Tiere. „Aber es reicht nicht, einigen Tieren ein gutes Zuhause zu geben. Tiermisstände, wie aktuell zufällig bei...

mehr lesen
Tierschutz – eine Frage der Bildung

Tierschutz – eine Frage der Bildung

Seit über 20 Jahren gibt Tierärztin Astrid Reinke Tierschutzunterricht, leitet Tierschutz-AGs, begleitet Projekttage und Tierschutzferien. „Während meines Zweitstudiums in Bielefeld auf Lehramt an Gymnasien/ Gesamtschulen gab es kein einziges Seminar zu Tierschutz oder Tierethik. Ich habe beides dann selbst mit Referaten, in Hausarbeiten sowie meiner Bachelor- und Masterarbeit eingebracht. Wir alle sind von der Geburt bis zum Tod täglich in die Schicksale von Tieren verwoben. …

mehr lesen
Schluss mit Gütersloher Ponyquälerei!

Schluss mit Gütersloher Ponyquälerei!

„Nach der ponyfreien Kirmes im Herbst hätten Stadt und Politik den Tiermissbrauch im Ponykarussell stoppen können. Allerdings ergreift Bürgermeister Morkes sogar Partei für den Ponykarussellbetreiber, ein Armutszeugnis für Demokratie in Gütersloh,“ findet die Tierärztin Astrid Reinke, Vorsitzende von Achtung für Tiere.

mehr lesen

Tiere brauchen Rechte

Tiere freuen sich, sie fühlen, wollen leben und sie leiden. Es gibt keinen Unterschied zwischen uns und den anderen Tieren, der Verbrechen wie Folter und Mord, wenn Sie an Tieren verübt werden, zu einer guten Sache macht.

5 Gründe...

… sich gegen das Kreistreiben der Ponys auf Jahrmärkten zu engagieren.
Manche Menschen finden „Ponykarussell“ im Vergleich zu anderen legalen Tierquälereien nicht so schlimm. Aber Ponykarussell ist nicht nur grausam zu Pferden, es macht Menschen zu Wegsehern und lehrt Kinder katastrophale Dinge über Tiere.

Tiere halten?

Viele – aber nicht nur – Kinder wünschen sich sehnlichst ein „eigenes Tier“. Aber kann nicht manchmal der größere Tierfreund sein, wer nicht selbst ein Tier „hält“? Und wieso darf man Tiere überhaupt kaufen, verkaufen, halten und verschenken?