Jagd

Infoblatt zur Jagd (PDF)

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An die Kirchenleitung der Ev. Kirchengemeinde Gütersloh – anlässlich der Hubertusmesse

Wir, die Mitglieder verschiedener Organisationen, engagierte Menschen aus Gütersloh und Umgebung und der Verein fairleben gt e.V., möchten die hiesige Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh daran erinnern, endlich ihre Stimme hörbar und nachhaltig gegen das millionenfache Leid in der Tierhaltung, den Tierversuchen und bei der Jagd zu erheben. Keinesfalls sollte die Kirche, die in Teilen schon auf einem guten Weg ist, Jägern und Jägerinnen mit ihren Waffen und der High Tech Ausrüstung einen Raum geben und noch dazu die Tötung von nichtmenschlichen Tieren feiern.

Die Jagd auf unsere heimischen wildlebenden Mitgeschöpfe (nein es sind keine „Stücke“ sondern fühlende Individuen mit einem Bewusstsein), wird leider von einem Teil der Bevölkerung noch immer als gerechtfertigt, wenn nicht sogar von manchen als notwendig erachtet. Das ist sie nicht, Menschen benötigen zum Überleben weder das Fleisch noch das Fell der Tiere.

Zur Jagd auf Nutrias

Tiere sogenannter „invasiver Arten“ sind manchen ein Dorn im Auge – zur grausamen Tötung von Nutrias z.B. wird mancherorts  sogar mittels „Schwanzprämie“ ermutigt. Anlässlich einer aktuellen Kontroverse um die Jagd auf Nutrias haben der Deutsche Tierschutzbund und die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT) eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht, die wir hier gerne teilen.

Wie wollen wir in Zukunft mit Wildtieren umgehen?

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer

Auftaktveranstaltung zur Themenreihe „Jagd“
15. Februar 2023

Ausgehend von der Frage, warum wir Tiere überhaupt moralisch berücksichtigen sollen, spannt sich der Bogen hin zum Lebensrecht aller (empfindungsfähigen) Tiere. Begründet wird dies mit den aktuellen Erkenntnissen der Evolutions-, Kognitions- und Verhaltensbiologie sowie der Tierethik. Der Stand des heutigen Wissens zwingt uns – bei intellektueller Redlichkeit – dazu, Tiere heute völlig anders zu sehen als noch vor einigen Jahren und künftig auch anders mit ihnen umzugehen. Ziel muss gerade im urbanen Bereich ein modernes Wildtier- bzw. Biodiversitätsmanagement sein, das in allen Fällen immer nach dem gelindesten Mittel der Problemlösung sucht. Der Tod durch Falle oder Schuss ist das genaue Gegenteil davon und sollte schleunigst der Vergangenheit angehören.

Demo gegen Hubertusmesse

Demo gegen Hubertusmesse

Noch immer feiern viele Kirchen bei „Hubertusmessen“ Jägerinnen und Jäger für das Töten von Tieren.
Am Sonntag, den 2.11.2026, demonstrierten wir vor der Apostelkirche Gütersloh gegen die Hatz auf Tiere und dagegen, Gewalt auch noch zu preisen, indem man ihr einen Gottesdienst widmet.

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Anlässlich der Hubertusmesse

Wir, die Mitglieder verschiedener Organisationen, engagierte Menschen aus Gütersloh und Umgebung und der Verein fairleben gt e.V., möchten die hiesige Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh daran erinnern, endlich ihre Stimme hörbar und nachhaltig gegen das millionenfache Leid in der Tierhaltung, den Tierversuchen und bei der Jagd zu erheben. Keinesfalls sollte die Kirche, die in Teilen schon auf einem guten Weg ist, Jägern und Jägerinnen mit ihren Waffen und der High Tech Ausrüstung einen Raum geben und noch dazu die Tötung von nichtmenschlichen Tieren feiern.

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Mahnwache anlässlich Hubertusmesse

Mahnwache anlässlich Hubertusmesse

Die Vereine Achtung für Tiere e.V. und fairleben gt e.V. hatten Sonntag zur ersten gemeinsamen Anti-Jagd-Mahnwache aufgerufen. Anlass war die Hubertusmesse in der Gütersloher Apostelkirche. Über 20 Personen machten an der Kreuzung Kirch- und Berliner Straße sowie am Eingang der Kirche auf das Leid gejagter Tiere aufmerksam.

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Gegen das Töten

Gegen das Töten

Krasser hätte der Gegensatz kaum sein können. Auf dem Lebenshof von Achtung für Tiere, der auch für Wildtiere ein Ort des Friedens geworden ist, wurde bei strahlendem Sonnenschein und Vogelgezwitscher das blutige Thema Jagd verhandelt. Achtung für Tiere hatte nach Varensell eingeladen, um über die Befriedung von Grundstücken zu informieren.

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Feuer frei?

Feuer frei?

Seit 1. August dürfen u.a. Krähen und Elstern wieder getötet werden. „In Rietberg ging es postwendend los. Die ganze Nacht und Samstagmorgen wurde geballert. Unsere Hunde zitterten am ganzen Leib und wagten sich nicht vor die Tür. Ich selbst habe kein Auge zu getan“, erzählt Astrid Reinke, Tierärztin und Vorsitzende von Achtung für Tiere e.V. „Jagd quält Wildtiere, Familientiere und Menschen.“

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